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Nach der schlimmsten Tornadoserie in den USA seit fast 80 Jahren haben am Wochenende die Aufräumarbeiten in den verwüsteten Gebieten begonnen. Durch die Tornados vom Mittwoch kamen nach neuesten Angaben fast 350 Menschen ums Leben.

Während Helfer weiter nach möglichen Überlebenden oder Leichen unter den Trümmern suchten, konzentrierten sich die Behörden und Hilfsorganisationen auf die Versorgung der Obdachlosen und den Wiederaufbau.

Rund tausend Soldaten der Nationalgarde sowie eine mobile Einsatzzentrale waren auf dem Weg in den südlichen US-Bundesstaat.

35 Mannschaften aus Rettungshelfern, Bestattern und Sicherheitskräften durchkämmten die betroffenen Gebiete in dem am schlimmsten betroffenen Bundesstaat Alabama. Arbeiter begannen, die zahlreichen zerstörten Stromleitungen wieder herzurichten.

Feuerwachen dem Erdboden gleichgemacht

Freiwillige kamen ins Katastrophengebiet, um bei der Beseitigung der Trümmer zu helfen und die Menschen mit Trinkwasser und Essen zu versorgen. Das Rote Kreuz errichtete nach eigenen Angaben in Alabama 16 Notunterkünfte, in denen insgesamt 900 obdachlos gewordene Menschen unterkamen.

Die Hilfs- und Rettungseinsätze wurden dadurch erschwert, dass auch viele Feuerwachen und Gebäude von Rettungskräften durch die Tornados zerstört wurden.

"Das ist herzzerreissend"

Die Tornados hatten besonders schwere Zerstörungen in Tuscaloosa in Alabama angerichtet. US-Präsident Barack Obama, der sich am Freitag in der 90'000-Einwohner-Stadt ein Bild von der Lage gemacht hatte, erneuerte seine Hilfszusagen an die Opfer.

"Wir müssen ihnen auch beistehen in den harten Monaten und vielleicht Jahren, die auf sie zukommen", fügte er hinzu. "Ich werde dafür sorgen, dass die Regierung das tut."

Obama hatte sich bei seinem Besuch vor Ort schockiert über das Ausmass der Zerstörungen gezeigt. "Ich habe noch nie so eine Zerstörung gesehen. Das ist herzzerreissend", sagte er nach einem Rundgang durch verwüstete Wohngegenden.

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