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Genf - Nur wenige Tage nach dem Ende der Fussball-WM flammt in Südafrika der Fremdenhass gegen Ausländer wieder auf. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mitteilte, haben zahlreiche Simbabwer begonnen, aus Angst vor Übergriffen das Land zu verlassen.
Sicherheitskräfte seien am Montag in Vorstädte von Kapstadt eingerückt, nachdem es dort Angriffe auf Ausländer gegeben hatte. Viele Menschen suchten in Polizeistationen Schutz, weil von Ausländern betriebene Geschäfte geplündert worden waren.
Nach Angaben der IOM verlassen viele Simbabwer Südafrika mit ihrem ganzen Hausstand, was darauf schliessen lässt, dass sie nicht mehr zurückkehren wollen. Sie erklärten eindeutig, dass sie aus Angst vor Gewaltakten das Land verliessen.
Südafrika hat Millionen Menschen aus dem ganzen Kontinent angezogen, die dort Arbeit suchten und nun mit den Einheimischen um Jobs konkurrieren. Vor zwei Jahren wurden bei ausländerfeindlichen Übergriffen mehr als 60 Menschen getötet. Laut IOM leben und arbeiten schätzungsweise 1,5 bis zwei Millionen Simbabwer in Südafrika.

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SDA-ATS