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Nach klirrender Kälte geht es mit Temperaturen aufwärts

Eisformationen wie diese am Vierwaldstättersee könnten spätestens am Freitag wieder schmelzen. Dann sollte die Kältephase in weiten Teilen der Schweiz beendet sein.

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Die Meteorologen rechnen für kommende Nacht im Flachland mit dem vorläufigen Höhepunkt der Kältephase. Es werden noch einmal zweistellige Minusgrade erreicht. Insgesamt war der Februar damit sehr kalt und zu trüb.

Der zweite Monat des Jahres präsentierte sich auf der Alpennordseite trüb und kalt. Insgesamt 22 Tage seien im Februar entweder tiefdruckbestimmt mit wenig Sonnenschein oder von Hochnebel geprägt gewesen, teilte MeteoSchweiz mit.

Von der Nordwestschweiz über den Jura zum zentralen und östlichen Mittelland gab es verbreitet nur 30 bis 40 Stunden Sonnenschein. Ein durchschnittlicher Februar bringe 70 bis 90 Stunden Sonnenschein, so die Meteorologen. Regional sei es einer der trübsten Februarmonate in den letzten 30 Jahren gewesen. Auf der Alpensüdseite gab es dagegen 12 sonnige Tage.

Wer im Februar in den Bergen unterwegs war, hatte mit Temperaturen zu kämpfen, die 3,3 Grad unter der Norm von 1981-2010 lagen. Damit gehört der Februar 2018 laut MeteoSchweiz in den Berglagen der Alpennordseite zu den kältesten Februarmonaten der letzten 30 Jahre.

Die Kältewelle Ende Februar 2018 habe aber keineswegs Rekorde gebrochen: Bei der letzten massiven Kältewelle im Februar 2012 wurden in Zürich-Kloten an mehreren Tagen Tiefstwerte unter minus 15 Grad gemessen.

Kälterekord nicht geknackt

Weiterhin fliesse aus Nordosten sehr kalte Kontinentalluft in den Alpenraum, schreibt Meteonews am Dienstag. Besonders kalt sei es auf den Bergen gewesen. Auf dem Corvatsch im Oberengadin fiel das Thermometer laut Meteonews auf minus 30,9 Grad. Der Rekord von minus 33,3 Grad sei aber ausser Reichweite gewesen.

Der eisigste Ort im gesamten Messnetz der MeteoGroup war in der vergangenen Nacht Glattalp SZ mit minus 38 Grad. Aufgrund der exponierten Lage kämen solche oder noch tiefere Temperaturen dort statistisch aber in jedem dritten bis fünften Winter vor.

In weiten Teilen der Schweiz sorgte eine starke Bise am Montag dafür, dass die Temperaturen als noch niedriger wahrgenommen wurden. Gemäss Meteonews schwächt sich die Bise nun aber bis Mittwoch ab.

In den frühen Morgenstunden des Tages seien noch einmal sehr niedrige Temperaturen möglich, die sogar noch unter denen von Dienstag lägen.

Vor allem in den Bergen kommt es dann aber zu einem markanten Temperaturanstieg: Auf 2000 Metern über Meer steige die Temperatur innerhalb von zwei Tagen um über 20 Grad. Am Donnerstag seien dort wieder Werte um den Gefrierpunkt möglich.

Zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März schwäche sich der Frost auch im Flachland ab, schreibt die MeteoGroup. Weil dann aber Niederschläge aufziehen, könne es in der Übergangsphase am Freitag zu gefährlichem Glatteis durch gefrierenden Regen kommen.

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