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Polizisten sichern die Unfallstelle. Zehn Menschen schweben nach dem Unglück noch in Lebensgefahr.

KEYSTONE/EPA L'INDEPENDANT/MAXPPP/MICHEL CLEMENTZ

(sda-ats)

Nach dem schweren Schulbusunglück in Südfrankreich ist die Zahl der toten Kinder und Jugendlichen auf sechs gestiegen. Zwei Mädchen erlagen am Freitag ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Von den 18 Verletzten schwebten noch mehrere in Lebensgefahr. Die Opfer sind inzwischen identifiziert, die Angehörigen wurden psychologisch betreut.

Die Ermittler suchen nun unter Hochdruck nach den Ursachen für den schweren Unfall, der sich am Donnerstagnachmittag in dem Ort Millas westlich von Perpignan in den östlichen Pyrenäen ereignet hatte. An einem beschränkten Bahnübergang war ein Regionalzug ungebremst in den Schulbus gerast.

Der Bürgermeister einer Nachbargemeinde, Robert Olive, sprach von einem "Anblick des Horrors". "Der Bus wurde von dem Zug in zwei Teile zerschnitten", sagte er. Ob es sich um einen technischen Fehler der Signalanlage oder menschliches Versagen handelt, ist bisher unklar. Die 48 Jahre alte Fahrerin des Schulbusses wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt.

Die restlichen der etwa 20 Businsassen sowie mehrere Zugpassagiere erlitten laut Polizei leichtere Verletzungen. Die örtliche Zeitung "L'Indépendant" zitierte auf ihrer Internetseite eine Bahnreisende, derzufolge der Aufprall "sehr stark" war. Sie fügte hinzu: "Wir dachten, der Zug werde aus dem Gleis springen."

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