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Nach Silber in Sotschi nun Gold in Pyeongchang

Der Alpin-Snowboarder Nevin Galmarini krönt seine Karriere. Der Bündner setzt sich im Final im Parallel-Riesenslalom gegen den Südkoreaner Lee Sangho souverän durch und kürt sich zum Olympiasieger.

Im Phoenix Snow Park in Bokwang war Nevin Galmarini eine Klasse für sich. Der 31-Jährige aus Ardez war der Schnellste in der Qualifikation, was ihm den Vorteil des etwas schnelleren roten Kurses in den K.o.-Runden bescherte. Dort wurde der Weltcup-Führende seiner Favoritenrolle gerecht.

In den vier Duellen hatte Galmarini nur einen bangen Moment zu überstehen, als er sich in den Viertelfinals mit dem Italiener Roland Fischnaller ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Galmarini setzte sich letztlich mit dem knappen Vorsprung von sechs Hundertstel durch, ehe er im Halbfinal gegen den Franzosen Sylvain Dufour und im Final gegen den Lokalmatadoren Lee nichts mehr anbrennen liess. Nach dem Gewinn der Silbermedaille 2014 in Sotschi holte der Perfektionist an seinen dritten Winterspielen nun endlich Gold.

Für die Schweizer Alpin-Snowboarder war es die insgesamt siebte Olympia-Medaille, die fünfte in Gold nach den Triumphen von Philipp Schoch (2002 und 2006), Daniela Meuli (2006) und Patrizia Kummer (2014). Die beiden weiteren Schweizer Teilnehmer Kaspar Flütsch und Dario Caviezel schieden in der Qualifikation aus.

Ledecka doppelte nach

Im Rennen der Frauen wurde Ester Ledecka ihrer Favoritenrolle gerecht. Die 22-jährige Tschechin sicherte sich auch in ihrer Spezialdisziplin die Goldmedaille, nachdem sie bereits im Super-G der Skifahrerinnen den Olympiasieg geholt und für die Story dieser Winterspiele gesorgt hatte. Als erste Frau gewann sie in zwei verschiedenen Einzel-Sportarten die Goldmedaille.

Das erste Opfer Ledeckas in der K.o.-Phase war Patrizia Kummer, die Olympiasiegerin von 2014 in Sotschi. Die Walliserin hatte als 16. und Letzte und mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung den Einzug in die Achtelfinals geschafft. Ladina Jenny scheiterte ebenfalls in der Runde der letzten 16, Julie Zogg schied in den Viertelfinals aus.

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