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Nach einem handgreiflichen Streit haben in Basel zwei Männer ihre Kontrahenten vorsätzlich mit einem Auto angefahren. Zwei wurden spitalreif verletzt, wie bei der Staatsanwaltschaft nach einem Bericht des Nachrichtenportals "Onlinereports" zu erfahren war.

Am Streit beteiligt waren zwei Brüder aus Serbien-Montenegro sowie vier Algerier, wie ein Staatsanwaltschafts-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage sagte. Die beiden Gruppen seien am Dienstagabend aneinander geraten, weil angeblich die Freundin des einen Bruders von der anderen Gruppe auf der Strasse angemacht worden sei.

Der Streit sei zuerst verbal, dann mit Fäusten ausgetragen worden. Darauf seien die beiden Brüder nach Hause gegangen, aber im Auto zurück gekehrt. Mit dem Auto seien die Brüder dann bei der Kreuzung Güterstrasse/Solothurnerstrasse mit Absicht in die gegnerische Gruppe hinein gefahren.

Geständig

Von den beiden Opfern musste die Sanität das eine ins Spital fahren; das andere begab sich selber in Spitalpflege. Die beiden Täter stellten sich rund eine Stunde später auf dem Claraposten der Polizei. Weil somit der Sachverhalt klar sei, hätten die Behörden auf eine Medienmitteilung verzichtet, sagte der Sprecher weiter.

Der Angriff mit dem Auto sei im konkreten Fall wohl nicht als versuchte Tötung zu taxieren. In Frage komme der Tatbestand der Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand. Dafür reiche der mögliche Strafrahmen bis zu maximal drei Jahren Freiheitsstrafe - unbedingt.

Die beiden Tatverdächtigen (Jahrgang 1983 und 1990) lebten in Basel, ebenso alle vier Opfer (1989 bis 1993). Das Auto sei übrigens nicht als Tatwaffe polizeilich eingezogen worden; es gehöre als Geschäftswagen nicht dem Tatverdächtigen.

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SDA-ATS