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Nach Überschwemmungen in Gaza entspannt sich die Lage

Nach den heftigen Überschwemmungen hat sich im Gaza-Streifen die Lage beruhigt - die Bewohner kämpfen jedoch mit den Folgen. Weil der Regen am Wochenende ausblieb, ging in den meisten vom Hochwasser betroffenen Orten das Wasser zurück.

Wegen der Überschwemmungen hatten Tausende Palästinenser ihre Häuser verlassen müssen. Am Sonntag konnten viele Familien wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Angesichts der Regenfälle hatten die Vereinten Nationen in der Enklave, die noch immer vom Krieg mit Israel verwüstet ist, am Donnerstag den Notstand ausgerufen. "Wir sind seit mehr als drei Monaten obdachlos", sagte Na'eem Dschendeja aus Gaza-Stadt, der in dem besonders stark zerstörten Viertel Schedscha'eja lebt. "Nun hat der heftige Regen unser Leid noch verschlimmert."

Auch das UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) erklärte, die Niederschläge hätten die humanitäre Krise verschärft. Allein in Gaza-Stadt schloss die Behörde 63 Schulen als Vorsichtsmassnahme.

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