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Nadja Peter-Steiner mit Saura de Fondcombe komplettiert wie erwartet die Schweizer Equipe der Springreiter an den Europameisterschaften in Göteborg.

Die gebürtige Schwyzerin kämpft ab Mittwoch zusammen mit Steve Guerdat, Martin Fuchs und Romain Duguet um die Medaillen.

Den endgültigen Entscheid fällte der Equipenchef Andy Kistler zusammen mit Trainer Thomas Fuchs am Dienstagmittag nach dem Abschlusstraining. Über die Klinge springen musste die Olympia-Reiterin Janika Sprunger, die nach dem Verzicht von Paul Estermann kurzfristig mit Aris eingesprungen war. Ihr Paradepferd Bonne Chance ist momentan nicht wettkampftauglich. "Auch Janika weiss, dass Nadja mit Saura derzeit einen stärkeren Partner hat", begründete Kistler seinen Beschluss. "Wir hatten unseren Plan. Und auch hier in den Trainings ist alles gut gegangen. So sah ich keinen Grund, eine Änderung vorzunehmen", fügte er an.

Guerdat im Sattel von Bianca, Fuchs mit seinem Schimmel Clooney und Duguet auf Twentywo des Biches treten somit zusammen mit Peter-Steiner zum Jagdspringen an. Dies in einer etwas überraschenden Reihenfolge: Peter-Steiner, Duguet, Fuchs, Guerdat. "Wir wollen, dass Nadja ihren Plan durchziehen kann und nicht stundenlang auf die Konkurrenz schauen muss", erklärte Kistler. Die Nummer 1 soll ihr etwas Druck von den Schultern nehmen.

Am Donnerstag und Freitag folgen in der zweiten Wertungsprüfung je ein Ritt analog zu einem Nationenpreis, die Reihenfolge innerhalb des Teams kann nochmals geändert werden. Die siegreiche Equipe steht am Freitagabend gegen Mitternacht nach drei Umgängen fest. Der Europameister wird am Sonntag in zwei weiteren Durchgängen ermittelt. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen wird das Skore nach der Team-Prüfung nicht auf Null gestellt. Sämtliche Ritte ab Mittwoch widerspiegeln sich in der Wertung.

Premiere für Peter-Steiner

Peter-Steiner reitet erstmals an einem Championat. Sie ist die Novizin im Team, aber nicht die Jüngste - der Benjamin der Equipe bleibt der 25-jährige Fuchs, der den Sprung von den Jungen Reitern zur Elite nahtlos geschafft hatte. Die 32-jährige Schwyzerin ist nur noch selten in der Schweiz anzutreffen. Nach der Matura erweiterte sie ihre Reitkenntnisse in Deutschland, danach bei kurzen Aufenthalten in der Schweiz bei Willi Melliger und Pius Schwizer, und verlegte dann vor zehn Jahren ihren Wohnort nach Frankreich, wo sie nun südlich von Paris lebt und trainiert. Acht Pferde, alle im Familienbesitz, bewegt sie in ihrem Stall.

"Zu Beginn der Saison habe ich nicht damit gerechnet, dass es für die Europameisterschaften reichen würde", sagte die Amazone. "Ich setze Saura in diesem Jahr erstmals regelmässig auf Fünfsterne-Niveau ein." Dies allerdings erfolgreich. Sowohl in Lummen in Belgien als auch in Aachen und in Hickstead gelangen dem Paar im ersten Umgang der Nationenpreise Nullfehlerritte.

"Ich bin sehr stolz", kommentierte Peter-Steiner ihre Nomination. Titelkämpfe seien ein anderes Paar Schuhe als ein Nationenpreis. Sie will ihren Beitrag zur Medaille leisten. "Aus diesem Grund geht man ja auch an Titelkämpfe", betonte sie. Vielleicht werde sie den Druck doch noch zu spüren bekommen, "aber ich bin nicht die, die mit den Nerven Probleme hat", meinte sie.

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SDA-ATS