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Basel - Nationale Suisse hat im ersten Halbjahr 2010 den Gewinn mehr als verdoppelt und hat vor allem dank Spezialversicherungen auch mehr Prämien eingenommen als im Vorjahr. An seinen ehrgeizigen Wachstumsplänen hält Konzernchef Hans Künzle fest.
Der Gewinn erhöhte sich von 19,8 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode auf 49,8 Mio. Franken, wie der in Basel beheimatete Versicherer am Donnerstag bekannt gab. Die Prämieneinnahmen der Gruppe wuchsen um 3,5 Prozent auf 1,03 Mrd. Franken und liegen damit wieder über der Milliardengrenze.
Zu verdanken hat die Gruppe den Anstieg vor allem ihrer Spezialversicherungs-Palette. Dazu gehören Transport-, Reise- und Kunstversicherungen, Restschuldversicherungen und Angebote für sehr vermögende Kunden.
Nationale Suisse konnte aber auch im traditionellen Leben- und Nichtleben-Geschäft mit Zuwächsen von 3,7 respektive 3,1 Prozent zulegen. Im hart umkämpften Schweizer Markt wuchs der Versicherer teils deutlich über dem Niveau der Konkurrenz.
Vorsichtiger Ausblick
Mit einer (annualisierten) Rendite von 4,2 Prozent brachten die Kapitalanlagen dem Versicherer gutes Geld. Die Profitabilität im Nichtleben-Geschäft ging leicht zurück: Die Combined Ratio, die Kosten für Schäden und Administration an den Prämieneinnahmen misst, erhöhte sich um 0,8 Punkte auf 96,9 Prozent. Solange der Wert unter 100 Prozent ist, arbeitet ein Versicherer profitabel.
Vorsichtig ist der Versicherer beim Ausblick: Das Ergebnis für 2010 dürfte aber "ansprechend" sein, sagte Konzernchef Hans Künzle vor den Medien. Die 2009 erzielte Dividendenrendite von 4 Prozent sei Richtschnur für die Zukunft, sagte er weiter.
Mehr Kundenservice
Der Versicherer, der vor eigenen Jahren eine schmerzhafte Restrukturierung durchlebte und seitdem neu aufgebaut und ausgerichtet werden musste, setzt sich weiter ehrgeizige Wachstumsziele. Diese kosten aber Geld, unter anderem, weil Nationale Suisse den Kundenservice ausbauen will.
Die Spezialversicherungen sollen bis 2012 etwa einen Drittel des Umsatzes ausmachen (2009: 23 Prozent). Die Kunden für diese Lösungen gewinnt National Suisse vor allem über Vermittler. Diese müssen entsprechend bezahlt werden, was tiefere Margen bedeutet. Dennoch werde Nationale Suisse profitabler, verspricht Künzle.

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SDA-ATS