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Nationalratskommission lehnt Décharge für Ex-UBS-Manager ab

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2010 - 18:26 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) spricht sich dagegen aus, dass den ehemaligen UBS-Verantwortlichen der letzten Jahre Décharge erteilt wird. Sie hat sich mit 15 gegen 7 Stimmen bei einer Enthaltung für diese öffentliche Erklärung ausgesprochen.
Wie Kommissionspräsident Hansruedi Wandfluh (SVP/BE) vor den Medien in Bern erklärte, hat er diese öffentliche Verlautbarung am Nachmittag auch UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger mitgeteilt.
Die Kommission sei sich bewusst, dass es sich bei der Verlautbarung nur um einen symbolischen Akt handle, sagte Wandfluh am Tag vor der UBS-Aktionärsversammlung, an der über die Décharge abgestimmt wird. Die Mehrheit der Kommission habe jedoch ein Zeichen setzen wollen, dass sie mit der Bank in den letzten Jahren nicht zufrieden und insbesondere mit der UBS-Bonuspolitik nicht einverstanden sei.
Die Minderheit sei dagegen der Meinung gewesen, dass der Entscheid über die Décharge von den Aktionären zu fällen sei, sagte Wandfluh weiter.

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