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Im 17. Anlauf hat das Parlament in Nepal einen Ministerpräsidenten gewählt. Damit ist die fast acht Monate andauernde Regierungskrise in dem Himalajastaat beendet.

Neuer Regierungschef wird der Vorsitzende der gemässigten Kommunistischen Partei CPN-UML, Jhalanath Khanal. Für ihn stimmten am Donnerstag 368 der 601 Abgeordneten in der verfassunggebenden Versammlung in der Hauptstadt Kathmandu.

Zuvor hatte Maoistenchef Pushpa Kamal Dahal, der mit 237 Abgeordneten die stärkste Fraktion anführt, seine Kandidatur zurückgezogen und sich hinter Khanal gestellt. Khanals CPN-UML verfügt nur über 91 Mandate. Auf den Kandidaten der nepalesischen Kongresspartei, Ram Chandra Poudel, entfielen 122 Stimmen.

Die neue Regierung soll dem Parlament bis Ende Mai eine neue Verfassung zur Abstimmung vorlegen. Zudem muss sie den ins Stocken geratenen Friedensprozess nach dem Ende des Bürgerkriegs und der Monarchie vorantreiben.

Auslöser der nun beendeten Regierungskrise war im Mai 2010 der Rücktritt von Ministerpräsident Madhav Kumar Nepal von der CPN-UML, nachdem die Maoisten im Parlament und mit Streiks die Regierungsarbeit massiv behindert hatten.

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SDA-ATS