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Netstal GL - Der 62-jährige Mann, dessen Haus am frühen Samstagabend im glarnerischen Netstal bei einer Explosion in die Luft flog, ist immer noch nicht gefunden. Die Polizei schliesst nicht aus, dass er unter den Trümmern liegt und ein Zusammenhang mit der Detonation besteht.
Zudem wird nach dem Vermissten gefahndet, wie die Glarner Kantonspolizei am Montag mitteilte. Noch nicht weiter gekommen sind die Ermittler bei der Klärung der Explosionsursache. Die Räumungsarbeiten unter der Leitung des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Stadt Zürich sind im Gang und kommen planmässig voran.
Der Sachschaden dürfte rund 1,2 Millionen Franken betragen. Mehrere Gebäude wurden durch die Explosion leicht bis schwer beschädigt. Das Gebiet um das total zerstörte Einfamilienhaus bleibt aus Sicherheitsgründen grossräumig gesperrt. Die neun evakuierten Anwohner können vorläufig nicht in ihre Wohnungen zurück. Die Lage werde fortlaufend neu beurteilt, so die Polizei.
Die 60-jährige Ehefrau des Hausbesitzers war bei der Explosion wie durch ein Wunder mit ein paar Kratzern davongekommen. Sie konnte das Spital inzwischen verlassen und hält sich an einem von der Polizei nicht genannten Ort auf.
Das ältere Einfamilienhaus war am Samstagabend kurz nach 18 Uhr explodiert. Die Wucht der Detonation zerfetzte das ganze Dach in kleinste Stücke. Das Haus wurde vom Schweizer Ehepaar bewohnt. Der Mann ist im Glarnerland als Waffennarr bekannt. Er lagerte zu Hause unter anderem mehrere Maschinengewehre und Sprengstoff.

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SDA-ATS