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Bei der Herstellung von Jeans werden jede Menge Wasser und Chemikalien verbraucht. Der Chemiekonzern Clariant stellte am Dienstag in Washington eine umweltfreundliche Alternative für die Produktion von Jeans vor.

Wenn nur ein Viertel aller Hersteller weltweit die neue Technik anwenden würde, könnte so viel Wasser gespart werden, wie 1,7 Millionen Menschen verbrauchen, erklärte die Firma.

Bei der "Advanced Denim" genannten Methode würden 92 Prozent weniger Wasser und bis zu 30 Prozent weniger Energie als beim herkömmlichen Verfahren benötigt, sagte Ingenieur Miguel Sanchez von Clariant bei einer Konferenz für umweltfreundliche Chemie in der US-Hauptstadt. Auch der Verbrauch von Chemikalien werde durch einen neuen Farbstoff auf der Basis von flüssigem Schwefel deutlich reduziert.

Bei der herkömmlichen Produktionsweise würden für eine einzige Jeans mehr als 9450 Liter Wasser, fast ein halbes Kilo Chemikalien und jede Menge Energie verbraucht, sagte Sanchez.

Ein breiter Einsatz der neuen Methode könnte daher weltweit 9,45 Mrd. Liter Wasser sparen und 31,3 Mio. Kubikmeter Schmutzwasser vermeiden. Viele Textilunternehmen haben bereits umweltfreundlich hergestellte Jeans im Sortiment, sie sind allerdings auch wegen der höheren Preise bislang ein Nischenprodukt.

SDA-ATS