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Experten untersuchen ein Stück der verschwundenen Malaysia-Airlines-Maschine: Die Überresten deuten darauf hin, dass das Flugzeug nicht auf dem Wasser zu landen versuchte. (Archivbild)

KEYSTONE/AP ATSB

(sda-ats)

Die 2014 verschwundene Malaysia-Airlines-Boeing mit der Flugnummer MH370 ist nach einer neuen Analyse wahrscheinlich nach einem unkontrollierten Sturzflug im Meer versunken. Dieses Ergebnis legte die australische Behörde für Transportsicherheit (ATSB) am Mittwoch vor.

MH370 war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden. Das Wrack wird im Indischen Ozean westlich von Australien vermutet.

Die Experten zogen ihre neuen Schlüsse unter anderem aus der Untersuchung einer Landeklappe der Boeing, die in Tansania in Ostafrika angespült worden war. Sie sei wahrscheinlich nicht ausgefahren gewesen, teilten die Experten mit. Piloten fahren die Klappe bei Landungen aus, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

"Dies bedeutet, dass die Maschine nicht auf eine kontrollierte Landung ausgerichtet war", sagte ATSB-Experte Peter Foley in Canberra. "Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, ob jemand das Flugzeug am Ende unter Kontrolle hatte." Niemand weiss, was sich an Bord der Maschine abgespielt hat. Spekuliert wurde unter anderem, ob ein Pilot versuchte, die Maschine auf dem Meer zu landen. Warum die Maschine aber vom Kurs abwich, ist völlig ungeklärt.

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SDA-ATS