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Erstmals unter Adi Hütter ist die Lage von YB im Meisterrennen nicht schon im September praktisch aussichtslos. Die Berner gehen mit drei Punkten Reserve auf Basel heute in die 8. Runde gegen Luzern.

Adi Hütter betonte, dass er nicht nur auf den FC Basel schaue. Er meinte aber auch: "Es ist gut für den Schweizer Fussball, dass die Liga ausgeglichener ist." Der FC Basel tue sich schwerer gegen andere Mannschaften zu gewinnen als auch schon, bemerkte der österreichische Trainer der Young Boys diplomatisch.

Der FC Basel leistete sich in den vergangenen Jahren zwar immer wieder eine Durststrecke wie die aktuelle mit drei Spielen ohne Sieg, aber meistens zu einem Zeitpunkt, als die Super League schon zu seinen Gunsten entschieden war, etwa im letzten Mai unmittelbar vor dem Cupfinal. Nun steht er mit elf Punkten aus sieben Partien so schlecht da wie seit 2011 nicht mehr.

Dass nun dem FC Basel der Saisonstart nicht optimal gelungen ist, ist für Hütter eine Neuheit. In seinen ersten zwei Saisons lag er schon früh mit YB aussichtslos zurück: Als er im September 2015 zu den Bernern stiess, betrug der Rückstand auf den FCB zwölf Punkte, in der vergangenen Spielzeit lag sein Team nach sieben Runden neun Zähler zurück. Der FC Basel stand zum Start des 8. Spieltags jeweils makellos da.

Für die Basler ist noch nichts Schlimmes passiert, aber die Konkurrenz hat doch etwas Blut geleckt. Basel sei eher zu bezwingen als vor ein, zwei Jahren, meinte Giorgio Contini, der Trainer des FC St. Gallen, der heute den FCB empfängt. Der Meister habe einen gewissen Qualitätsverlust im Sommer hinnehmen müssen. Den Ostschweizern, die am Wochenende gegen den Zweitligisten Linth erst im Penaltyschiessen die Cup-Blamage verhinderten, kommt entgegen, dass Basel gleich auf drei gesperrte Spieler verzichten muss: Marek Suchy, Eder Balanta und Renato Steffen.

Duell der Gegensätze in Lausanne

Die Young Boys müssen weiterhin auf ihren verletzten Topskorer Guillaume Hoarau verzichten. Bisher konnten sie den Ausfall gut kompensieren. Ohnehin spielen die Berner bislang eine solide Saison. Vom einzigen groben Aussetzer, dem 0:4 gegen den FC Thun, haben sie sich rasch erholt. Luzerns Trainer Markus Babbel zeigte sich vor dem heutigen Aufeinandertreffen mit YB beeindruckt von Hütters Truppe, speziell vom "sensationellen Umschaltspiel" und dem breiten Kader.

Das Prunkstück des FC Zürich ist in den ersten Wochen nach dem Aufstieg die Defensive. Mit nur drei Gegentoren weisen die weiterhin ungeschlagenen Zürcher die mit Abstand beste Abwehr der Liga auf. Obwohl Lausanne, der heutige Gegner, mit seinen 17 Gegentreffern in etwa das Gegenteil von Zürich ist, lobt Forte seinen Waadtländer Kollegen Fabio Celestini: "Er hat seine Philosophie durchgezogen." Die Beharrlichkeit des ehemaligen Internationalen zahlte sich zuletzt mit dem Remis gegen GC und dem Sieg in Basel wieder aus.

Die 8. Runde im Überblick. Am Mittwoch (20.00 Uhr): Lausanne - Zürich, St. Gallen - Basel, Young Boys - Luzern. - Am Donnerstag (20.00 Uhr): Lugano - Sion, Thun - Grasshoppers.

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SDA-ATS