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Neue Gespräche zwischen Russland und Georgien angelaufen

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2009 - 20:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Genf - Weitgehend positiv ist nach Angaben der Vermittler in Genf eine weitere Gesprächsrunde zwischen Russland und Georgien verlaufen. Die beiden Länder besprachen zum achten Mal die Folgen ihres fünftägigen Krieges vom August 2008.
Es sei gelungen, eine "substanzielle Diskussion mit einigen Fortschritten" zu führen, sagte der EU-Verhandlungsführer Pierre Morel, der zusammen mit Vertretern der UNO und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) die Beratungen steuert, vor Journalisten: "Wir schreiten Schritt für Schritt vorwärts."
Die Gespräche vertieften sich auch bei wichtigen Themen wie dem Verzicht auf Gewalt. Es gelte nun, die Dynamik des einjährigen Gesprächsprozesses weiterzuführen. Mit von der Partie waren bei den Gesprächen auch Vertreter der von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetiens und Abchasiens.
Die Verhandlungsführer haben ihre Beunruhigung über eine Serie von Verhaftungen ausgedrückt, die kürzlich stattgefunden hätten. Diese Vorfälle müssten auf eine Weise behandelt werden, die dazu diene, eine Eskalation zu verhindern.
Ein solcher Vorfall habe sich erst zu Wochenbeginn ereignet: Fünf Georgier seien in Abchasien von russischen Truppen festgenommen worden, weil sie angeblich illegal fischten. Moskau und Tiflis beschuldigten sich gegenseitig, die Spannungen anzuheizen.
Das nächste Treffen finde am 28. Januar wiederum in Genf statt, sagte der UNO-Vertreter Johan Verbeke. Die Gespräche seien "schwierig, aber nützlich", fügte er an.

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