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Mogadischu - Bei schweren Kämpfen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 7 Menschen getötet und 26 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zahlreiche Schulkinder, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes in Mogadischu.
Regierungstruppen und Kämpfer der radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz lieferten sich heftige Gefechte, hiess es weiter. Während ein Al-Shabaab-Sprecher behauptete, die Rebellen hätten mehrere Gebäude im Regierungsviertel erobert, bestritt ein Regierungssprecher Erfolge der Miliz.
Die Shabaab hatten sich vor einer Woche zu den Terroranschlägen gegen Fussballfans in der ugandischen Hauptstadt Kampala bekannt. Bei Selbstmordanschlägen während des WM-Finals in einem Restaurant und einem Sportclub waren mehr als 70 Menschen getötet worden.
Somalia hat seit 1991 keine funktionierende Regierung. Nach den Terroranschlägen in Kampala forderte der ugandische Präsident Yoweri Museveni eine deutliche Aufstockung der AU-Friedenstruppen. Die Lage in Somalia und das Vorgehen der afrikanischen Staaten dürfte in dieser Woche auch auf dem Gipfel der Afrikanischen Union in Kampala diskutiert werden.

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SDA-ATS