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Rom - Eine Woche nach der grössten Razzia gegen die 'Ndrangheta feiert die italienische Polizei einen neuen Erfolg im Kampf gegen die Mafia in der südlichen Region Kalabrien. Bei einer Razzia in der kalabresischen Hauptstadt Catanzaro wurden 67 Personen festgenommen, die einem einflussreichen Clan angehören sollen.
Den Verhafteten wird unter anderem Erpressung, Wucher und Drogenhandel vorgeworfen. Immobilien und Grundstücke im Wert von 250 Millionen Euro wurden beschlagnahmt. Unter den Festgenommenen sollen sich zwölf Unternehmer mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen befinden, teilte die Polizei mit.
Der Anti-Mafia-Staatsanwalt von Catanzaro, Antonio Vincenzo Lombardo, erklärte, dass eine sehr gefährliche Kriminellenorganisation zerschlagen worden sei.
Der Clan hatte unter anderem starken Einfluss auf die lokale Wirtschaft. Er war in der Lage, befreundeten Unternehmer Bauaufträge zuzuschanzen. Damit seien "saubere" Firmen schwer benachteiligt worden, betonte der Staatsanwalt.
Bei der vergangene Woche durchgeführten Razzia gegen die 'Ndrangheta waren 300 Personen verhaftet worden. Die Vorwürfe lauten auf organisiertes Verbrechen, Geldwäscherei und Bestechung. Verhaftet wurden auch die "Nummer Eins" der 'Ndrangheta, der 80-jährige Boss Domenico Oppisano, sowie der Chef der kriminellen Organisation in der Lombardei, Pino Neri.

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SDA-ATS