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Die unbezahlte Pflege von eigenen Angehörigen ist gemäss dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS sogar ein Armutsfaktor. Es brauche deshalb eine Kultur von Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Printscreen: www.info-workcare.ch

(sda-ats)

Travail.Suisse fordert Verbesserungen für Arbeitnehmende, die ihre Angehörigen selber pflegen. Der Arbeitnehmerdachverband hat dazu eine Webseite lanciert, die diese Personen dabei unterstützen soll, Erwerbsarbeit und Care-Arbeit unter einen Hut zu bringen.

Immer mehr ältere Menschen seien auf Betreuung und Pflege angewiesen, möchten aber gerne möglichst lange zu Hause bleiben, teilte Travail.Suisse am Dienstag mit. Oft könnten die Angehörigen ihnen diesen Wunsch erfüllen.

Doch einen Beruf und die Unterstützung von Angehörigen zu vereinbaren, sei nicht immer einfach. Travail.Suisse organisierte deshalb zum Thema Work+Care am Dienstag eine Konferenz in Bern, an der auch der Vorsteher des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Johann Schneider-Ammann, teilnahm.

Eine Umfrage in seinem Departement habe gezeigt, dass rund ein Drittel der Mitarbeitenden das Thema aus eigener Erfahrung kenne. Selbstverständlich sollten pflegende Angehörige weiter arbeiten können. Dazu müssten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam Lösungen finden. Ausserdem sei es wichtig, das Thema zu enttabuisieren. Die Webseite sei dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Mit info-workcare.ch will Travail.suisse "die intergenerationelle Hilfe innerhalb der Familie" fördern. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sei es wichtig, dass pflegende Angehörige im Erwerbsprozess blieben. Ihnen biete die Webseite kostenlose Informationen, Ratschläge, Tools und nützliche Adressen.

CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt zeigte sich überzeugt, dass die Betreuung durch Angehörige die angenehmste und kostengünstigste Variante sei. Er hat deshalb im Parlament zwei Motionen eingereicht, um Care-Arbeit und Arbeitsanforderungen besser zu vereinbaren.

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SDA-ATS