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An den Anliegen hat sich seit 27 Jahren nichts geändert: Streikende Frauen am nationalen Frauenstreik vom 14. Juni 1991 in Zürich. (Archiv)

KEYSTONE/STR

(sda-ats)

Der 14. Juni ist ein Schlüsseldatum für die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz. 1981 hiess das Volk den entsprechenden Verfassungsartikel gut. Zehn Jahre später streikten die Frauen. 2019 zeichnet sich ein neuer Frauenstreiktag ab.

Dieser neue Streiktag stand am Donnerstag im Zentrum diverser Anlässe im ganzen Land. Trotz dem seit 22 Jahren geltenden Gleichstellungsgesetz sei die Lohndiskriminierung für Frauen weiterhin Tatsache, teilten Gewerkschaften und Frauenrechtsorganisationen mit.

Ihre Dachorganisation wolle möglichst viele Frauen für einen neuen Streiktag im kommenden Jahr mobilisieren, sagte Valérie Borloz vom Waadtländer Gewerkschaftsbund. Nach dem ersten Frauenstreik von 1991 sei das Motto "Wenn Frau will, steht alles still" immer noch aktuell.

Am gewerkschaftlichen Aktionstag für Lohngleichheit könnten die Frauen auch Wut zeigen, sagte Borloz weiter. Dies sei besonders nach der Rückweisung von Lohnkontrollen durch den Ständerat der Fall. Immerhin nahm sich die kleine Kammer der Sache wieder an. Allerdings gilt die Vorlage bei den Gewerkschaften als viel zu mild. Viele Parlamentarier seien alte Männer, hielt Borloz dazu fest.

Corinne Schärer, Geschäftsleitungsmitglied der Gewerkschaft Unia, sagte, angesichts des mangelnden Respekts im eidgenössischen Parlament sei eine Reaktion der Frauen äusserst wichtig. Sie erwarte, dass die von Bundesrätin Simonetta Sommaruga 2013 versprochenen Massnahmen zugunsten der Lohngleichheit auch eingeführt werden.

Der Schweizerische Verband für Frauenrechte teilte mit, Frauen müssten schon viel zu lange auf gleiche Löhne warten, und das Parlament zeige dem Recht darauf die kalte Schulter.

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SDA-ATS