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Nach einem verhaltenen Jahresauftakt hat die Schweiz ihren Handel mit anderen Ländern in den Sommermonaten deutlich intensiviert. Die Exporte erreichten in den ersten sechs Monaten ein neues Rekordhoch. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Schweizer Firmen haben in der ersten Jahreshälfte so viel ins Ausland verkauft wie noch nie. Die Ausfuhren stiegen um 4,4 Prozent. Insbesondere die Pharma- und Chemieunternehmen trieben die Exporte auf ein neues Rekordhoch von 109,6 Milliarden Franken.

Zwei Drittel der Exportsteigerung waren auf ihre Produkte zurückzuführen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Die Ausfuhren von Medikamenten und Wirkstoffen kletterten um 7 Prozent auf ein neues Rekordniveau.

Bei den zweit- und drittgrössten Exportbranchen, die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Uhrenindustrie, stagnierten die Verkäufe ins Ausland zwar. Die Uhrenindustrie konnte damit aber ihren Abwärtstrend der letzten eineinhalb Jahre stoppen.

Im Juni setzte sich der Anstieg der Uhrenexporte vom Mai fort. Die Exporte legten arbeitstagbereinigt um 5,3 Prozent zu. Die gesamten Schweizer Exporte schnellten in dem Monat um 6,2 Prozent hoch.

Schweizer Firmen verkauften allerdings nicht nur fleissig Waren ins Ausland, der Handel florierte auch in umgekehrter Richtung: Im Juni betrug das Importplus 12,9 Prozent. Im ersten Semester erreichten die Einfuhren mit einem Plus von 4,8 Prozent den höchsten Wert seit 8 Jahren.

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SDA-ATS