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Das Gesundheitswesen hat einen neuen Player: Am Donnerstag hat sich in Bern das "Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen" (BFG) gegründet. Es will sich für Wettbewerb, Transparenz und Innovation einsetzen - und gegen eine mögliche Einheitskrankenkasse.

Dem Bündnis gehören 14 Unternehmen und Verbände an, darunter die beiden Privatspitalgruppen Hirslanden und Lindenhof, die Schweizerische Belegarztvereinigung, der Telemedizinanbieter Medgate, Intergenererika, der Apothekerverband pharmaSuisse oder die Krankenversicherung Swica.

Das Bündnis will sich für ein "marktwirtschaftliches, wettbewerbliches, freiheitliches, effizientes, transparentes, gerechtes, faires und nachhaltiges Gesundheitssystem mit einem Minimum an staatlichen Eingriffen" einsetzen, wie es mitteilte. Im Zentrum müssten höchste Qualität und bestmöglicher Service zu angemessenen Kosten stehen.

Das Bündnis verlangt zum Beispiel, dass der Kostenanstieg im Gesundheitswesen gebremst wird. Sparmassnahmen dürften aber keinen volkswirtschaftlichen Nachteil haben. Weiter will es Ineffizienz bekämpfen und die Zulassungsprozesse für Medikamente beschleunigen.

Zudem soll die hochspezialisierte Medizin an einem Ort erbracht werden. "Standortinteressen einzelner Kantone dürfen dabei keine Rolle spielen", hält das Bündnis dazu fest.

Kampf gegen Einheitskasse

Im Vordergrund steht auch der Kampf gegen die Initiative für eine Einheitskrankenkasse. Eine solche würde zusätzliche, neue Probleme schaffen, ist das Bündnis überzeugt. Es will auch die Mehrfachrolle der Kantone, als Spitalbetreiber, Planer und Finanzierer bereinigen und verlangt Tarifautonomie. Ziel ist auch eine politische Lösung für den "untauglichen" Zulassungsstopp für Spezialärzte.

Im Vorstand des neuen Bündnis' sitzen zahlreiche CEOs wie Ole Wiesinger von der Hirslandengruppe oder Alain Cahen von der Unilabs AG. Vertreten ist auch der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) mit Vizedirektor Kurt Gfeller oder das Berner Inselspital mit Herzspezialist Thierry Carrel.

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SDA-ATS