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Bern - Der Bundesrat will ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit stärker fördern. Er hat am Freitag das Jugendförderungsgesetz zuhanden des Parlaments verabschiedet. Es soll das heutige Gesetz ersetzen, das nicht mehr zeitgemäss ist.
Die Gesellschaft habe sich in den vergangenen 20 Jahren verändert, sagte Bundesrat Didier Burkhalter vor dem Medien in Bern. Als Stichworte nannte er veränderte Familienstrukturen, neue Technologien und die Migration. Das Gesetz soll nun den neuen Bedingungen angepasst werden.
Jugendorganisationen seien nach wie vor von grosser Bedeutung, sagte Burkhalter. Mit dem neuen Gesetz sollen aber auch Formen der Jugendarbeit gefördert werden, die nicht an Mitgliedschaften gebunden sind.
Burkhalter nannte als Beispiel ein Projekt, das Jugendlichen ermöglicht, am Samstagabend in Turnhallen Basketball zu spielen. Der Sozialminister zeigte sich begeistert davon. Der Bund will Gemeinden mit solchen Projekten unterstützen. Auch die Kantone sollen in den Genuss von Finanzhilfen kommen.
Stimmen die eidgenössischen Räte dem Gesetz zu, gibt der Bund künftig etwas mehr aus für die Kinder- und Jugendförderung. Heute beläuft sich das Engagement des Bundes auf jährlich rund 7 Millionen Franken. In den ersten drei Jahren nach Inkrafttreten des revidierten Gesetzes sollen die Mittel auf rund 10 Millionen erhöht werden.
Danach sollen sie wieder sinken, so dass sich die Ausgaben für die Jugendförderung mittelfristig bei 8,4 Millionen Franken einpendeln, wie Burkhalter erklärte.
Die Kinder- und Jugendverbände Jungwacht Blauring, Pfadibewegung Schweiz und Cevi fühlen sich bei der Revision des Jugendförderungsgesetzes vom Bundesrat übergangen. Sie wehren sich gegen Kürzungen der Beiträge.
Ins gleiche Horn bläst Pro Juventute: Die verschiedenen Formen der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit würden gegeneinander ausgespielt, teilte die Stiftung mit und forderte "eine substanzielle Erhöhung" der Gelder.

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SDA-ATS