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Nach dem Diskothekenbrand in Brasilien mit 241 Toten haben die Behörden Anklage gegen neun Personen erhoben. Die beiden Eigentümer des Clubs und drei ihrer Partner, zwei Musiker sowie zwei Feuerwehrleute müssen sich für den Brand vor Gericht verantworten.

Dies teilte Polizeikommissar Marcelo Arigony am Freitag nach Abschluss der Untersuchung des Unglückes mit. Insgesamt 28 Menschen, darunter der Bürgermeister des Ortes Santa Maria, müssen sich demnach zivilrechtlichen Ansprüchen der Opfer und ihrer Angehörigen stellen.

Bei dem Feuer während einer Studentenparty im Club "Kiss" in Santa Maria in Südbrasilien waren die meisten der 241 Todesopfer am Rauch erstickt. Mehr als 600 weitere, meist junge Gäste wurden verletzt.

Auslöser der Katastrophe war nach Angaben der Ermittler eine Musikshow mit Feuerwerk, dessen Funken die leicht brennbare Deckendämmung in Brand setzten. Der Club verfügte lediglich über einen einzigen, schlecht beschilderten Notausgang. Ausserdem hinderten Sicherheitsleute die Gäste zunächst am Verlassen der Disko.

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SDA-ATS