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Neun Athleten aus Äthiopien unter Doping-Verdacht

Der Leichtathletik droht ein weiterer Dopingskandal. Gleich neun Äthiopier stehen einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge unter Verdacht, mit verbotenen Substanzen manipuliert zu haben.

Darunter sollen fünf "Top-Athleten" sein, wie der Generalsekretär der nationalen Anti-Doping-Agentur, Solomon Meaza, mitteilte. Deren Namen sowie weitere Details gab er nicht preis.

Die "verdächtigen" Tests der Sportler würden nun weiteren Untersuchungen unterzogen. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF habe bereits Informationen über die Verdächtigen angefordert und gehe den Fällen nach, informierte der Generalsekretär. Äthiopien wäre nach Russland und Kenia die nächste Leichtathletik-Grossmacht, die von einem offenbar sehr weitreichenden Dopingskandal in der olympischen Kernsportart erschüttert wird.

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