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Nach dem Tumult im Gefängnis im brasilianischen Bundesstaat Goiás treiben die Sicherheitskräfte die verbliebenen Häftlinge zusammen.

KEYSTONE/EPA O Popular EFE/CLAUDIO REIS HANDOUT

(sda-ats)

Bei Kämpfen zwischen Mitgliedern verfeindeter Banden in einem brasilianischen Gefängnis sind mindestens neun Menschen getötet und 14 verletzt worden. Ausserdem brach in der Haftanstalt im Bundesstaat Goiás ein Brand aus, mehr als hundert Häftlinge konnten fliehen.

Mitglieder einer Gang stürmten einen Gebäudeflügel, in dem Mitglieder einer verfeindeten Bande untergebracht waren, wie das Nachrichtenportal "G1" am Montag unter Berufung auf die Behörden berichtete.

106 Häftlinge flohen aus dem Gefängnis, die Polizei konnte nach eigenen Angaben zunächst 29 von ihnen wieder festnehmen. Die Feuerwehr bekam den Brand wieder unter Kontrolle.

Auch im nördlichen Bundesstaat Amazonas gelang am Montag zehn Gefängnisinsassen die Flucht.

Mit rund 726'700 Gefangenen hat Brasilien laut offiziellen Angaben vom Juni 2016 die dritthöchste Häftlingszahl der Welt, die Gefängnisse sind jedoch nur für maximal 370'000 Insassen gebaut. In den überfüllten Gefängnissen kommt es immer wieder zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen verfeindeter Banden. 2017 starben mehr als hundert Häftlinge.

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SDA-ATS