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Nevin Galmarini krönt im Parallel-Riesenslalom von Scuol seine überragende Saison. Dank dem 3. Rang im Heimrennen in Scuol steht der Olympiasieger vorzeitig als Gewinner der Alpin-Wertung fest.

Er sei mit seiner Karriere schon vor dieser Saison sehr zufrieden gewesen, sagte Galmarini nach dem fünften Podestplatz des Winters. "Jetzt kamen die 'Big Bangs' dazu. Es geht ein Traum nach dem anderen in Erfüllung. Es braucht noch etwas Zeit, dies alles zu realisieren."

Nicht eine Sekunde haderte der 31-jährige Engadiner damit, dass er im Halbfinal am jungen Polen Oskar Kwiatkowski gescheitert war. Denn im kleinen Final setzte sich der Lokalmatador gegen den Italiener Aaron March souverän durch. "Ich wollte nach meinem Heimrennen aufs Podest steigen. Das habe ich geschafft."

Nach dem neunten und letzten Parallel-Riesenslalom der Saison erhielt Galmarini in seiner engen Heimat - er konnte im eigenen Bett in Ardez übernachten und im Haus seiner Eltern zu Abend essen - erstmals die kleine Kristallkugel als Disziplinensieger überreicht. Die grosse als Dominator der Alpin-Wertung wird er erst am kommenden Wochenende erhalten, als erster Schweizer seit Simon Schoch vor elf Jahren.

Der Triumph, der Galmarini als konstantesten Alpinfahrer auszeichnet, steht durch den 3. Rang nun auch mathematisch fest. Der im Achtelfinal gescheiterte Italiener Edwin Coratti kann den Leader in der Gesamtwertung nicht mehr abfangen. Galmarinis Vorsprung beträgt über 2000 Punkte, ausstehend ist noch der Parallelslalom von Winterberg.

Auch Jenny mit Top-3-Klassierung

Im Rennen der Frauen schaffte es Ladina Jenny nach durchzogener Qualifikation (9.) zum zweiten Mal in diesem Winter und zum fünften Mal insgesamt aufs Podest. Durch den Erfolg im kleinen Final gegen die österreichische Veteranin Claudia Riegler (44) belegte die St. Gallerin wie Anfang Januar in Lackenhof den 3. Rang. Die tschechische Gesamt-Weltcup- und Olympiasiegerin Ester Ledecka feierte in Scuol ihren sechsten Saisonsieg im Parallel-Riesenslalom (bei acht Starts).

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SDA-ATS