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Besorgt wegen der Wohlstandsunterschiede in New York und im ganzen Land: Der städtische Rechnungsprüfer Scott Stringer (rechts) hält nichts von Trumps Steuerplänen. (Archivbild)

KEYSTONE/FR61802 AP/CRAIG RUTTLE

(sda-ats)

Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für eine Steuerreform stossen in seiner Heimatstadt New York auf Widerstand. Sollten sie umgesetzt werden, müssten fast alle Millionäre der Metropole deutlich weniger Steuern zahlen.

Zugleich würde mehr als ein Drittel der Familien mit geringen oder mittleren Einkommen stärker belastet, kritisierte der Chef der städtischen Rechnungsprüfungsbehörde, Scott Stringer, am Donnerstag. Es gebe bereits gewaltige Wohlstandsunterschiede in der Stadt und den gesamten USA, sagte der Demokrat. "Das Steuergesetz Trumps würde sie - im Falle einer Umsetzung - noch verschlimmern."

Stringers Behörde legte für die Berechnungen nach eigenen Angaben Trumps Vorschläge aus dem Wahlkampf zugrunde. Demnach gäbe es für New Yorker zwar Steuererleichterungen von insgesamt fünf Milliarden Dollar. Fast zwei Drittel davon entfielen allerdings auf Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 500'000 Dollar, obwohl sie nur gut die Hälfte des Steueraufkommens zahlten.

Eine Steuerreform gehört zu den wichtigsten Wahlversprechen des Republikaners Trump. Sein Finanzminister Steven Mnuchin hatte in der vergangenen Woche gesagt, die neuen Regeln zielten auf die Mittelschicht und nicht auf die oberen ein Prozent.

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SDA-ATS