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Der Rekordtransfer im Fussball ist unter Dach und Fach. Neymar wechselt für die Wahnsinns-Ablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain.

Um 21.36 Uhr gab der französische Verein am Donnerstagabend offiziell bekannt, dass Neymar einen Fünfjahres-Vertrag unterschrieben habe.

"Ich bin überzeugt, dass wir nun der Realisierung unserer Träume noch näher gekommen sind", erklärte der PSG-Präsident, Scheich Nasser al-Khelaifi aus Katar. Womöglich spielt der 25-jährige Brasilianer bereits am Samstag in der ersten Runde der Ligue 1 erstmals für die Franzosen.

Ein "gesetzlicher Vertreter" Neymars hatte wenige Stunden vorher die festgelegte Ablösesumme von 222 Millionen Euro direkt an seinen bisherigen Klub Barcelona bezahlt, wie die Katalanen mitteilten. Das Kapitel Neymar war damit bei den Spaniern nach vier Jahren beendet. Neymar hatte 2013 vom FC Santos nach Barcelona gewechselt.

Den bisherigen Rekordtransfer hatten im vergangenen Jahr Manchester United und Juventus Turin abgewickelt. Die Engländer überwiesen für den Franzosen Paul Pogba 105 Millionen Euro nach Italien. Nun wurde diese Summe mehr als verdoppelt.

Verletzung des Financial Fairplays?

Der Klub habe die Details des Transfers der Europäischen Fussball-Union (UEFA) übergeben, die nun über mögliche disziplinarische Konsequenzen entscheiden müsse, teilte Barcelona zudem mit.

Zuvor hatten bereits die spanische Liga und ihr Boss Javier Tebas die Annahme des Ablöse-Schecks medienwirksam zurückgewiesen und Paris Saint-Germain Verletzung des Financial Fairplays vorgeworfen. Die katarischen Ölscheichs, die bei PSG das Sagen haben, beschuldigte Tebas des "finanziellen Dopings".

Zuvor hatten die spanische Liga und ihr Boss Javier Tebas die Annahme des Ablöse-Schecks medienwirksam zurückgewiesen und Paris Saint-Germain Verletzung des Financial Fairplays vorgeworfen. Die katarischen Ölscheichs, die bei PSG das Sagen haben, beschuldigte Tebas des "finanziellen Dopings".

Die französische Liga reagierte darauf mit Unverständnis und forderte die spanischen Verantwortlichen auf, diese Blockadehaltung aufzugeben. Man unterstütze PSG und wünsche sich Neymar in der Ligue 1, hiess es in einem Statement.

Der Appell der UEFA

Die UEFA versicherte auf Anfrage noch einmal: "Alle Vereine in Europa müssen die Regeln des Financial Fairplays respektieren und zeigen, dass sie nicht höhere Verluste als 30 Millionen Euro in drei Jahren haben."

Der Transfer Neymars hat für die Finanzen von PSG Auswirkungen über Jahre hinweg. Allerdings kann der Einfluss nicht vorab beurteilt werden, zumal PSG einige Spieler noch für signifikante Summen verkaufen könnte.

Irrwitzige Zahlen

Die Zahlen, über die internationale Medien neben der festgeschriebenen Ablösesumme berichten, erscheinen irrwitzig. Der britische Sender Sky UK schrieb von einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro, darin sollen Ablösesumme, Bonuszahlungen und Gehalt enthalten sein. Pro Jahr soll Neymar einen Lohn von 30 Millionen Euro bekommen.

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SDA-ATS