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Das von Lucien Favre trainierte Nice bezieht in der 14. Runde die bereits vierte Heimniederlage der Saison und steht nach dem 0:5 gegen Lyon in der Ligue 1 auf dem Barrage-Platz.

Die ruhigen Tage an der Côte d'Azur sind endgültig vorbei, der Olympique Gymnaste Club de Nice ist in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Fünf der letzten sieben Meisterschaftsspiele hat der OGC verloren, der drittletzte Platz ist das Ergebnis der bereits monatelangen Baisse. Das triste Tagesgeschäft überschattet den Effort in der Europa League mit der souveränen Qualifikation für die 1/16-Finals.

Im enttäuschenden Duell mit Lyon offenbarte das Team von Lucien Favre in der ersten Hälfte regelrechte Auflösungserscheinungen. Innerhalb von desolaten 38 Minuten handelten sich die Südfranzosen einen 0:4-Rückstand ein. Selten liess sich eine von Favre gecoachte Mannschaft in einer massgeblichen Partie derart vorführen und erniedrigen.

Favre hatte bereits im Sommer und nach einem rauschenden ersten Jahr mit dem erstmaligen Vorstoss in die Champions-League-Qualifikation davor gewarnt, dass die direkte Konkurrenz um Klassen mehr investiert habe als Nice. In der flächendeckenden Euphorie um die wundersamen "Gym"-Emporkömmlinge nahm die skeptische Haltung des Romands keiner für bare Münze.

Seine Befürchtungen bewahrheiten sich nun aber schonungslos. Von der Substanz und Stilsicherheit der ersten Saison ist nichts mehr zu sehen, die stabile Basis hat sich verflüchtigt. Klubchef Jean-Pierre Rivère schmetterte kürzlich die Frage ab, ob die Position Favres zur Debatte stünde: "Mit Claude Puel habe ich nach sieben Niederlagen in Serie verlängert."

Ob der Präsident von Nice an seiner Position nach dem Debakel gegen Lyon festhält, bleibt abzuwarten. Er ist zwar nach wie vor einflussreicher Klub-Teilhaber, wird seinen Standpunkt aber wohl den chinesischen und amerikanischen Mehrheitsaktionären erklären müssen.

Der Wind dreht manchmal schnell. Noch im letzten Mai lag Favre eine Offerte von Borussia Dortmund vor. Zur Rückkehr nach Deutschland kam es nicht. Die Nice-Chefetage legte vehement ihr Veto ein. Sechs Monate später sind beide Organisationen in die Bredouille geraten - Nizza in der Ligue 1, der BVB in der Bundesliga.

An der Spitze der Ligue 1 ist Paris Saint-Germain unangefochten. Neymar und Co. gewannen das Spitzenspiel beim Meister in Monaco dank Toren von Edinson Cavani und Neymar mit 2:1. PSG hat nun neun Punkte Reserve auf Lyon und Monaco. Marseille ist mit zehn Zählern Rückstand Vierter.

Resultate und Tabelle:

Monaco - Paris Saint-Germain 1:2 (0:1). - 15'000 Zuschauer. - Tore: 19. Cavani 0:1. 52. Neymar (Foulpenalty) 0:2. 81. Moutinho 1:2. - Bemerkung: Monaco ohne Benaglio (Ersatz).

Nice - Lyon 0:5 (0:4). - Tore: 5. Depay 0:1. 20. Cornet 0:2. 27. Diaz 0:3. 38. Depay 0:4. 79. Maolida 0:5. - Bemerkungen: 70. Gelb-Rote Karte gegen Marlon (Nice).

Marseille - Guingamp 1:0 (1:0). - 45'000 Zuschauer. - Tor: 31. Thauvin 1:0.

Die weiteren Resultate der 14. Runde. Am Freitag: Saint-Etienne - Strasbourg 2:2. - Am Samstag: Rennes - Nantes 2:1. Caen - Bordeaux 1:0. Dijon - Toulouse 3:1. Metz - Amiens 0:2. Montpellier - Lille 3:0. Troyes - Angers 3:0.

1. Paris Saint-Germain 14/38 (45:10). 2. Lyon 14/29 (37:15). 3. Monaco 14/29 (36:15). 4. Marseille 14/28 (28:18). 5. Nantes 14/23 (13:15). 6. Caen 14/22 (10:14). 7. Montpellier 14/20 (12:8). 8. Saint-Etienne 14/19 (16:20). 9. Rennes 14/18 (17:18). 10. Amiens 14/18 (13:14). 11. Troyes 14/18 (16:18). 12. Dijon 14/18 (20:23). 13. Bordeaux 14/17 (17:20). 14. Toulouse 14/16 (13:20). 15. Guingamp 14/15 (14:23). 16. Angers 14/14 (17:23). 17. Strasbourg 14/14 (17:26). 18. Nice 14/14 (15:25). 19. Lille 14/12 (12:22). 20. Metz 14/4 (5:26).

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SDA-ATS