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Nicht alle sind begeistert von autofreiem Sonntag in Bern

Für fast 400'000 Franken will die Stadt Bern am 3. Juli einen autofreien Sonntag durchführen. Die rotgrüne Stadtregierung folgt damit einem Wunsch des Parlaments.

Allerdings wird nicht die ganze Bundesstadt vom Privatverkehr befreit, sondern nur Teile der Innenstadt, des Kirchenfeld- und des Monbijouquartiers. Vier zentrale Plätze - darunter der Bundesplatz - sollen die Bevölkerung mit Unterhaltung, Sport und Spass anlocken.

Die Plätze sind untereinander durch sogenannte "Eventkorridore" verbunden. "Diese normalerweise verkehrsreichen Strassen geben wir für einen Tag der ganzen Bevölkerung zurück", sagte Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) am Mittwoch vor den Medien.

Die Pläne wurden bereits kritisiert - vor allem von Bewohnern im fraglichen Perimeter, die sich um ihre uneingeschränkte Mobilität gebracht sehen. Für freie Fahrt kämpfte insbesondere der Freisinn. Reto Nause trägt es mit Fassung: Auch die Gegner würden die Vorzüge des autofreien Sonntags schätzen lernen, glaubt er.

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