Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Kontrollieren nicht nur Reisende, sondern auch Bargeld: Schweizer Grenzwächter in einem Zug.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Dank der Diplomarbeit eines Schweizer Grenzwächters ist eine moderne Sage widerlegt. Entgegen der weitverbreiteten Annahme hat es nicht auf allen Banknoten Kokain. Im Grunde ging es bei der Arbeit um die Anwendung der Prüfgeräte.

Die Prüfgeräte der Grenzwache messen Ionen von Betäubungsmitteln oder Sprengstoffen, wie der Zeitschrift "Forum Z" der Eidgenössischen Zollverwaltung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Das geschieht aufgrund von Abstrichen.

Für die Diplomarbeit zur höheren Fachprüfung untersuchte der Grenzwächter mit dieser Methode Banknoten verschiedenster Herkunft. Dabei berücksichtigte er auch Orte, wo mit einer höheren Kontamination zu rechnen war - etwa Bars oder Bahnhöfe.

Dabei stellte sich heraus, dass nur 16 Prozent des untersuchten Schweizer Geldes Drogenspuren aufwiesen. Nun untersucht der Grenzwächter Euronoten. Seine Diplomarbeit wurde übrigens mit der Höchstnote seines Jahrgangs belohnt.

Die Zollverwaltung beschlagnahmt Bargeld, das mutmasslich in einem Zusammenhang mit Drogendelikten steht. Das geschieht ihren Angaben zufolge oft, wenn sich Drogenspuren auf den Banknoten finden. Insgesamt ging dem Zoll im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Franken derartiges Bargeld ins Netz.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS