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Nicola Spirig gibt am 16. September am Grand Final der Triathlon-WM-Serie in Rotterdam ihr Comeback auf internationalem Top-Level.

Derzeit sind 14 Wochen seit Spirigs zweiter Babypause vergangen. 17 Tage Vorbereitung bleiben Spirig noch für ihre erste Standortbestimmung gegen die Weltelite.

"Vier Monate nach der Geburt kann ich sicher noch nicht an Sieg oder einen Podestrang denken. Der Wettkampf wird mir aufzeigen, wie und wo ich stehe und an welchen Defiziten es über den Winter zu arbeiten gilt", sagte Spirig an einer Medienorientierung in Zürich.

Für die 35-jährige Zürcher Unterländerin ist der Grand Final der erste Wettkampf gegen die Weltelite seit dem Gewinn von Olympia-Silber von 2016 in Rio. Spirig wird sich mit einem Triathlon über die olympische Distanz in Locarno (am Sonntag) und einem anschliessenden Trainingslager unter Trainer Brett Sutton auf Lanzarote den letzten Schliff für Rotterdam holen.

"Es war auch Bretts Idee mit der Teilnahme am Grand Final", sagte Spirig, die mittlerweile wieder zumeist drei Trainings im Tag absolviert - am Dienstag unter anderem eine fast zweieinhalbstündige Schwimm-Einheit in Kloten.

Jersey nach Rotterdam

Eine Woche nach dem Grand Final in Rotterdam wird Spirig im englischen Jersey in der auf diese Saison hin lancierten Super League starten. Erstmals wird dabei an einem Wochenende die Frauen-Weltelite am Start sein. Der Wettkampf beginnt bereits in mehrteiliger Form am Samstag. Und am Sonntag gibt es Ausscheidungs-Wettkämpfe bis zum Final. Spirig: "Das Format ist sehr spannend. Das gefällt mir. Auch das wird eine klare Standortbestimmung für mich sein."

Zwei Testwettkämpfe hat Spirig schon hinter sich. Elf Wochen nach der Geburt von Töchterchen Malea (20. Mai) bestritt sie einen Kurzdistanz-Duathlon an ihrem Sommer-Trainings-Domizil in St. Moritz, den sie gewann. Zudem verbesserte sie am 19. August an einem kleinen Meeting in ihrem ersten Bahnrennen über 800 Meter nach 15 Jahren ihre Bestzeit von 2:19 auf 2:18 Minuten.

Familie momentan "happy"

Spirig fühlt sich wohl in ihrer Rolle als zweifache Mutter und Spitzensportlerin, zumal ihr Ehemann Reto Hug als Hauptverantwortlicher der Kinderbetreuung wirkt. "Bis jetzt konnte ich kontinuierlich aufbauen, auch weil Tochter Malea flexibel ist und kaum Probleme bereitet. Natürlich habe ich noch ein wenig Schlafmangel. Doch momentan sind alle happy. Sohn Yannis hat Freude an seiner Schwester und geht sehr gerne in den Kindergarten."

Die langfristige Planung von Spirig von Spirig sieht die Olympia-Teilnahme in Tokio 2020 vor. Es wäre bereits die fünfte, was noch kein Triathlet schaffte. Nur wenn die Olympiasiegerin von 2012 auch eine Chance auf Edelmetall sieht, will sie auch in Tokio starten, bestätigte Spirig am Dienstag.

Dennoch dürfte es schon jetzt als gesichert gelten, dass Spirig den gesamten Olympia-Zyklus bis Tokio 2020 mitmacht. Durch die erstmalige Aufnahme des Mixed-Team-Wettbewerbs (je zwei Männer und Frauen pro Land) würde Spirig nämlich neu wohl gar über zwei Medaillen-Chancen verfügen. Ohne Spirig klassierten sich die Schweizer diesen Sommer an der Mixed-WM in Hamburg bereits im 8. Rang.

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SDA-ATS