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Einer der "Zwarten Pieten", die traditionell den niederländischen Nikolaus begleiten. Kritiker halten die schwarz angemalten Gesichter der Pieten für rassistisch.

KEYSTONE/AP/PETER DEJONG

(sda-ats)

Ein massives Polizeiaufgebot hat am Samstag die Ankunft des Nikolauses in den Niederlanden begleitet. Stein des Anstosses sind die schwarzgeschminkten Helfer, die "Zwarten Pieten".

Der Sinterklaas reist der Tradition nach im November per Dampfschiff aus Spanien an, dieses Mal kam er in Maassluis bei Rotterdam an Land. An Bord hat er laut Legende Geschenke für die grosse Bescherung am 5. Dezember, die er mit Hilfe der Pieten an die Kinder im Land verteilt.

Mehrere Hundertschaften Polizei schützten die Zeremonie, die von zehntausenden Menschen, darunter viele Kinder, gefeiert wurde. Die Beamten stoppten nach eigenen Angaben in Rotterdam zwei Busse mit etwa 100 Gegendemonstranten und hielten diese vom Hafen von Maassluis fern.

Nach Handgreiflichkeiten wurden zehn Menschen festgenommen. Die Demonstranten wollten gegen die mit schwarz angemalten Gesichtern auftretenden "Pieten" protestieren, die sie für rassistisch halten.

Die Polizei kontrollierte den Zugang zum Festgelände. Ein dunkelhäutiger Mann, der in einem Bischofsmantel als "Neuer Sinterklaas" Einlass begehrte, wurde abgewiesen. Ein anderer Mann wurde festgenommen, weil in seinem Rucksack ein Messer gefunden wurde. Anhänger der rechtsextremen Partei NVU entrollten ein Transparent: "Wir schämen uns nicht für den Zwarten Piet".

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SDA-ATS