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Der Niederlande kann wohl nur noch ein Wunder zur WM-Qualifikation verhelfen. Dem Team um Captain Arjen Robben ist beim 0:4 in Saint-Denis gegen Frankreich fast chancenlos.

Antoine Griezmann verpasste der Elftal früh den ersten Dämpfer. Vom 0:1 durch den EM-Torschützenkönig in der 14. Minute erholten sich die offensiv harmlosen und defensiv anfälligen Niederländer nicht. Drei weitere Gegentreffer in der letzten halben Stunde durch Thomas Lemar (73./88. Minute) und den eingewechselten Kylian Mbappé (91./erstes Länderspieltor), dessen Transfer von Monaco zu Paris Saint-Germain in den Stunden vor dem Anpfiff publik geworden war, waren die logische Folge.

Das 0:2 lag stets in der Luft, fiel aber erst, nachdem Arjen Robben in der 69. Minute die bis dahin einzige Chance der Niederländer vergeben hatte. Der Captain scheiterte mit einem Kopfball aus guter Position, bevor Lemar auf der Gegenseite mit einem platzierten Weitschuss alles klar machte. Zu diesem Zeitpunkt agierten die Niederländer nach einem Platzverweis gegen Kevin Strootman (62.) nur noch zu zehnt. Gefühlt spielten die starken Franzosen indes von Beginn weg in Überzahl. Robbens Lattenschuss aus spitzem Winkel in den Schlussminuten war eine Randnotiz.

Weil Schweden in Bulgarien 2:3 verlor, kann die Niederlande noch auf den 2. Platz und die Barrage hoffen. Zwar rückte Bulgarien auf Kosten der Niederländer auf Platz 3 vor, der Rückstand auf Schweden beträgt aber nur drei Punkte. Gegen Schweden bestreitet die Niederlande am 10. Oktober das letzte Gruppenspiel. Bulgarien gastiert am kommenden Sonntag in Amsterdam. Angesichts der zahlreichen dürftigen Auftritte und der fehlenden positiven Ansätze würde es indes überraschen, sollte die Niederlande die zweite Blamage in Folge nach der verpassten Qualifikation für die EM 2016 noch abwenden können.

Nächster Kantersieg für Belgien

Belgien nähert sich der zweiten WM-Qualifikation in Folge mit grossen Schritten an. Das hoch gehandelte Ensemble von Trainer Roberto Martinez fuhr mit einem 9:0 gegen Gibraltar den sechsten Vollerfolg im siebten Spiel ein und baute sein Polster dank Punktverlusten von Griechenland (0:0 in Estland) und Bosnien-Herzegowina (2:3 in Zypern nach 2:0-Führung) auf sechs Zähler aus.

Hauptakteure beim dritten Kantersieg der laufenden Kampagne nach dem 8:1 gegen Estland und dem 6:0 beim ersten Duell mit Gibraltar waren Thomas Meunier mit drei Toren und drei Vorlagen sowie Dreifachtorschütze Romelu Lukaku. Dazu glänzte Axel Witsel mit einem Fallrückzieher zum 4:0.

Mit einem Sieg am Sonntag im Spitzenspiel gegen Griechenland, das gegen den Gruppenfavoriten als bisher einziges Team einen Punkt holte, können die Roten Teufel die nächste Hürde nehmen. Allerdings müssen sie dann ohne Witsel auskommen. Der in China engagierte Mittelfeldakteur handelte sich gegen Gibraltar noch vor der Pause mit einem groben Einsteigen die Rote Karte ein.

Gruppe A: Telegramme und Rangliste

Bulgarien - Schweden 3:2 (2:2). - Sofia. - SR Meli (ITA). - Tore: 12. Manolev 1:0. 29. Lustig 1:1. 33. Kostadinov 2:1. 44. Berg 2:2. 79. Chotschev 3:2. - Bemerkungen: 15. Torhüter Iliev (Bulgarien) hält Foulpenalty von Forsberg.

Luxemburg - Weissrussland 1:0 (0:0). - Luxemburg. - SR Pisani (MLT). - Tor: 60. Da Mota 1:0.

Frankreich - Niederlande 4:0 (1:0)

Saint-Denis, Paris. - SR Rocchi (ITA). - Tore: 14. Griezmann 1:0. 73. Lemar 2:0. 88. Lemar 3:0. 91. Mbappé 4:0.

Rangliste: 1. Frankreich 7/16. 2. Schweden 7/13. 3. Bulgarien 7/12. 4. Niederlande 7/10. 5. Weissrussland 7/5. 6. Luxemburg 7/4.

Gruppe H: Telegramme und Rangliste

Belgien - Gibraltar 9:0 (6:0)

Lüttich. - SR Doyle (IRL). - Tore: 16. Mertens 1:0. 18. Meunier 2:0. 21. Romelu Lukaku 3:0. 27. Witsel 4:0. 38. Romelu Lukaku 5:0. 45. Eden Hazard 6:0. 61. Meunier 7:0. 67. Meunier 8:0. 84. Romelu Lukaku (Foulpenalty) 9:0.

Griechenland - Estland 0:0. - Piräus. - SR Liany (ISR).

Zypern - Bosnien-Herzegowina 3:2 (0:2). - Nikosia. - SR Marriner (ENG). - Tore: 33. Sunjic 0:1. 44. Visca 0:2. 65. Christofi 1:2. 67. Laban 2:2. 76. Sotiriou 3:2.

Rangliste: 1. Belgien 7/19. 2. Griechenland 7/13. 3. Bosnien-Herzegowina 7/11. 4. Zypern 7/10. 5. Estland 7/5. 6. Gibraltar 7/0.

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SDA-ATS