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Nobel Biocare von erstmals rückläufigem Markt gebremst

Zürich - In der Wirtschaftskrise verkaufen sich auch Zahnimplantate schlechter. Umsatz und Gewinn des Zürcher Herstellers Nobel Biocare sind 2009 gesunken.
Zum ersten Mal sei der Zahnimplantate-Markt geschrumpft, nämlich um rund 7 Prozent, erklärte Konzernchef Domenico Scala in einer Mitteilung. Nobel Biocare habe rechtzeitig Gegenmassnahmen ergriffen und ein positives Ergebnis erzielt.
Das Unternehmen habe trotz niedrigerer Umsätze die Rentabilität gesteigert, einen rekordhohen operativen Cashflow von 268,5 (Vorjahr: 177,8) Mio. Euro generiert und weise eine solide Bilanz aus. Konkret sank der Reingewinn um 3,6 Prozent auf 105,8 Mio. Euro. Er ging damit weniger stark zurück als der Umsatz, der um 6,1 Prozent auf 877,7 Mio. Euro abnahm.
Die Reingewinnmarge erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 17,7 auf 19,7 Prozent, wobei Nobel Biocare Restrukturierungskosten ausklammert. Die Zahl der Angestellten sank um 299 auf 2242. Die Dividende für die Aktionäre soll unverändert 55 Rappen pro Titel betragen.
Wie vergangenen Sommer angekündigt, tritt Verwaltungsratspräsident Rolf Soiron zurück. Als Nachfolger vorgesehen ist der ehemalige Chef der Roche-Division Diagnostik, Heino von Prondzynski, wie Nobel Biocare weiter mitteilte.
Er soll der nächsten Generalversammlung neben Daniela Bosshardt-Hengartner, Raymund Breu und Oern Stuge zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen werden. Neben Soiron stellt sich auch Jane Roysten nicht zur Wiederwahl.
Nobel Biocare ist laut Konzernchef Scala gut positioniert, um von einer Erholung profitieren zu können. Erste Anzeichen dafür seien in verschiedenen Regionen erkennbar. Ein konkrete Prognose machte Nobel Biocare aber nicht.

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