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Bei der Präsidentenwahl in Uruguay hat sich am Sonntag noch keine Entscheidung über den Nachfolger des linken Staatschefs José "Pepe" Mujica abgezeichnet. Somit käme es am 30. November zu einer Stichwahl.

Nach allen Umfragen konnte der Kandidat der Regierungskoalition Frente Amplio, der ehemalige Präsident Tabaré Vázquez, zwar mit einem Vorsprung von rund 10 Prozentpunkten rechnen, nicht jedoch mit der für einen Sieg nötigen absoluten Mehrheit. Als wahrscheinlicher Rivale des 74-jährigen Sozialisten für die Stichwahl galt der 41-jährige Kandidat der konservativen Nationalen Partei, Luis Lacalle Pou.

Auf dem drittem Platz stand in der Umfragen der 54-jährige Pedro Bordaberry von der ebenfalls konservativen Partido Colorado. In der Stichwahl kann der bürgerliche Kandidat auf die Unterstützung der Wähler der in der ersten Runde unterlegenen konservativen Partei hoffen. Staatschef Mujica rief bei seiner Stimmabgabe am frühen Sonntagmorgen seine Landleute auf, nach ihrem Gewissen zu wählen.

Die rund 2,6 Millionen Wahlberechtigten waren auch aufgerufen, die 99 Abgeordneten und 30 Senatoren neu zu bestimmen. Die Regierungskoalition könnte nach den Umfragen ihre bisherige Mehrheit im Parlament verlieren.

Zwei kleinere linke Parteien und die Partido Independiente (PI, Unabhängige Partei) könnten einige Sitze in der Abgeordnetenkammer gewinnen, die das Zünglein an der Waage darstellen würden.

Neben der Wahl fand gleichzeitig eine Volksbefragung über die Herabsetzung des Strafalters von 18 auf 16 Jahren statt, die von der Opposition eingeleitet wurde. Ergebnisse wurden erst in der Nacht zum Montag erwartet.

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SDA-ATS