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Noch keine Lösung im afghanischen Wahlstreit - Kouchner in Kabul

Dieser Inhalt wurde am 18. Oktober 2009 - 09:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Kabul - In Afghanistan sind die Bemühungen für eine Lösung der Krise nach der Präsidentenwahl fortgesetzt worden. Anzeichen eines zumindest kleinen Fortschritts brachte ein Treffen des französischen Aussenministers Bernard Kouchner mit Präsident Hamid Karsai und dessen Herausforderer Abdullah Abdullah.
Beide Politiker hätte sich zur Zusammenarbeit für ein Ende der Regierungskrise bereiterklärt, sagte Kouchner anschliessend. Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Unterdessen nahm Beobachtern zufolge der internationale Druck auf Karsai zu, einer Stichwahl mit dem früheren Aussenminister Abdullah oder einer Teilung der Macht zuzustimmen.
Karsai war bei den Präsidentenwahlen im August zwar klarer Sieger, seitdem geht eine internationale Kommission jedoch Beschwerden wegen Wahlbetrugs nach. Zur Beilegung des Streits gab es am Wochenende in Kabul rege diplomatische Aktivität.
Angereist waren neben Kouchner auch US-Senator John Kerry und der frühere Botschafter der USA im Irak und in Afghanistan, Zalmay Khalilzad. Zudem telefonierte Karsai mit US-Aussenministerin Hillary Clinton, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, dem britischen Premierminister Gordon Brown und Pakistans Präsident Asif Ali Zardari.

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