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Nordkorea droht Südkorea nach Seegefecht

Dieser Inhalt wurde am 12. November 2009 - 12:16 publiziert
(Keystone-SDA)

Seoul - Nach dem ersten Feuergefecht zwischen süd- und nordkoreanischen Marineschiffen seit sieben Jahren verschärft Nordkorea wieder den Ton gegenüber dem Nachbarland.
Zwei Tage nach dem kurzen Schusswechsel an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer drohte Nordkorea über seine offiziellen Medien mit Konsequenzen. "Die südkoreanischen Streitkräfte werden für ihre schwere Provokation teuer bezahlen müssen", hiess es in einem Kommentar der Zeitung der herrschenden kommunistischen Arbeiterpartei, "Rodong Sinmun".
In dem Artikel wurde Südkoreas Militär ein "Komplott" unterstellt. Die derzeitigen Bemühungen um Dialog sollten hintertrieben und die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel erhöht werden.
Bei dem Zwischenfall wurde am Dienstag nach Angaben südkoreanischer Militärs ein Patrouillenboot aus Nordkorea schwer beschädigt. Das feindliche Boot war demnach zuvor in die von Südkorea beanspruchte Pufferzone vor der Westküste eingedrungen. Ob es Tote gegeben hat, ist bisher unklar.

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