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Nordkorea hat das Angebot Südkoreas zu Gesprächen über die Zukunft der gemeinsamen Sonderwirtschaftszone Kaesong zurückgewiesen. Das Gesprächsangebot sei eine "leere" und "bedeutungslose" politische Geste.

Damit wolle der Süden seine wahre Absicht verschleiern, in den Norden einmarschieren zu wollen, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Komitees für die friedliche Wiedervereinigung Koreas am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Der Beamte nannte zudem die gemeinsamen Militärübungen Südkoreas mit den USA sowie die Forderungen nach einem Ende des nordkoreanischen Atomprogramms als Hindernisse für einen Dialog über Kaesong. "Wenn der Süden es ernst meint mit den Gesprächen, sollte er zunächst die konfrontative Haltung aufgeben", sagte er.

Im Zuge der aktuell angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte Nordkorea zunächst südkoreanischen Arbeitern die Einreise in die gemeinsam von beiden Staaten betriebene Sonderwirtschaftszone, die in Nordkorea liegt, untersagt. Anschliessend zog Pjöngjang seine eigenen 53'000 Arbeiter aus dem Industriekomplex ab und kündigte die vorübergehende Schliessung der Anlage an.

Seoul forderte Pjöngjang am Donnerstag auf, an den Verhandlungstisch zu kommen. Seit der Einrichtung der Sonderwirtschaftszone 2004 überstand der Komplex bislang beinahe jede Krise zwischen den verfeindeten Nachbarstaaten.

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SDA-ATS