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Eine Woche vor dem Unspunnenfest in Interlaken wird der Schwägalp-Schwinget am Sonntag die letzten Aufschlüsse über die Form einiger böser Schwinger der Nordostschweiz und aus dem Bernbiet bringen.

Zu Beginn des Jahres kündigte sich das sechste und letzte Bergkranzfest der Saison mit einer attraktiven Affiche an. Jetzt aber ist dem Schwägalp-Schwinget etwas von der Brisanz abhanden gekommen. Denn die Berner stellen sich den Nordostschweizern ohne ihre besten Kräfte.

Die verletzt gewesenen Matthias Sempach und Remo Käser sind von ihren Verletzungen genesen, sie bestreiten jedoch vor dem Unspunnenfest keine Wettkämpfe mehr. Kilian Wenger und Christian Stucki, mit fünf Kranzfestsiegen der erfolgreichste Schwinger der zu Ende gehenden Saison, gönnen sich eine Pause zum Verschnaufen. Stucki will überdies ein paar Blessuren kurieren. Der regierende Schwingerkönig Matthias Glarner muss nach seinem Sturz von der Gondel für den Rest der Saison und noch etwas darüber hinaus untätig sein.

Trotz der gewichtigen Absenzen ist das Aufgebot der Berner nicht derart schlecht, dass die Nordostschweizer, angeführt von den erfolgreichen Jungen Samuel Giger und Armon Orlik, ihrer Sache sicher sein dürfen. Giger wird sich im Anschwingen mit Matthias Aeschbacher messen. Der Emmentaler ist nebst dem Entlebucher Joel Wicki der wohl beste Schwinger ohne eidgenössische Kranzauszeichnung. Orlik wird zu Beginn als klarer Favorit mit dem Eidgenossen Philipp Reusser zusammengreifen, aber schon im dritten Spitzenduell zwischen Unspunnensieger Daniel Bösch und Glarners Cousin Simon Anderegg scheint jeder Ausgang möglich zu sein.

Ein Trumpf der Berner ist wohl auch der Turnerschwinger Florian Gnägi. Der Seeländer hatte wegen einer leichten Verletzung ein paar Feste ausgelassen, aber jetzt soll er bereits wieder in guter Verfassung sein.

Vor einem Jahr teilten sich Samuel Giger und Armon Orlik den Sieg. Als bislang letzter Berner triumphierte auf der Schwägalp Matthias Glarner 2016 zusammen mit dem punktgleichen Daniel Bösch.

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SDA-ATS