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Nach 18 Tagen Dauer-Smog haben die Behörden Teherans am Mittwoch Notmassnahmen ergriffen. In der iranischen Hauptstadt blieben die Grundschulen und Kindergärten geschlossen, alle Sportveranstaltungen im Freien wurden abgesagt.

Zudem wurden die ohnehin schon bestehenden Verkehrsbeschränkungen verschärft. Sand- und Zementwerke rings um Teheran dürfen bis mindestens Freitag nicht arbeiten.

"Wir hätten am liebsten alle Schulen geschlossen", sagte Mohammed Heidarsadeh vom Teheraner Umweltamt. "Aber das Bildungsministerium hat darauf bestanden, dass die weiterführenden Schulen wegen der anstehenden Prüfungen offen bleiben."

Am Mittwoch stieg die Smog-Belastung in Teheran laut Luftgüteindex auf 159 Punkte, das ist dreimal so hoch wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen. In einem Stadtviertel im Nordosten der Hauptstadt stieg der Wert sogar auf 238.

Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna war es der 18. Tag in Folge, dass die Qualität der Luft gesundheitsgefährdend war. Es ist ist die längste Smog-Periode seit drei Jahren.

Die Luftverschmutzung in Teheran wird zu 80 Prozent Fahrzeugabgasen zugeschrieben. In der iranischen Hauptstadt sind rund fünf Millionen Autos zugelassen. Daneben sind etwa ebenso viele Mopeds und andere motorisierte Zweiräder in Betrieb.

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SDA-ATS