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Notstand in salvadorianischen Gefängnissen ausgerufen

Angesichts der jüngsten Gewaltwelle in El Salvador hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes für sieben Gefängnisse den Notstand erklärt. In den kommenden zwei Wochen werde jede Art der Kommunikation zwischen den Häftlingen und der Aussenwelt unterbunden.

Auch Familienbesuch werde gestrichen, teilte Justizminister Mauricio Landaverde am Dienstag mit. Soldaten würden den Aussenbereich der Haftanstalten bewachen.

Rund 300 führende Gangmitglieder wurden in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Die Jugendbanden - so genannte Maras - erhalten ihre Befehle häufig von ihren inhaftierten Chefs. Mit 104 Morden je 100'000 Einwohner ist El Salvador das gefährlichste Land weltweit ausserhalb von Kriegsgebieten.

Zuletzt war in El Salvador über die Verhängung des Ausnahmezustandes diskutiert worden. Für Mittwoch wurde erwartet, dass die Regierung dem Kongress ein erstes Massnahmenpaket vorlegt.

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