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Basel - Novartis erzielt im Geschäft mit der Gesundheit hohe Renditen. Der Basler Pharmakonzern weist für das erste Halbjahr 2010 einen Gewinn von 5,385 Mrd. Dollar aus. Das sind 34 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
Vom Umsatz von 23,847 Mrd. Dollar verblieben 22,6 Prozent als Reingewinn in der Kasse. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum: Nachdem der Umsatz im ersten Quartal um ein Viertel gestiegen war, legte er von April bis Juni um 11 Prozent auf 11,716 Mrd. Dollar zu, wie Novartis am Donnerstag mitteilte.
Dennoch lag der Quartalsumsatz ebenso wie der Quartalsgewinn von 2,437 Mrd. Dollar (+19 Prozent) über den Erwartungen der Analysten. Novartis habe mit erneut zweistelligen Wachstumsraten die Marktentwicklung übertroffen, erklärte Joseph Jimenez, der im Februar die Nachfolge von Daniel Vasella als Konzernchef angetreten hatte.
Neue ProdukteDie jüngsten Produkte des Konzerns generierten bereits 21 Prozent des Umsatzes. Staatlich verordnete Preissenkungen etwa in Griechenland und Spanien konnte Novartis mit neu lancierten Produkten weitgehend kompensieren, wie Jimenez sagte.
Während tiefere Preise und Wechselkursveränderungen den Konzernumsatz im zweiten Quartal um je einen Prozentpunkt schmälerten, wuchsen die Verkäufe aufgrund von Akquisitionen um einen Prozentpunkt.
In der wichtigsten Geschäftsdivision mit verschreibungspflichtigen Medikamenten - insbesondere gegen Bluthochdruck und Krebs - erhöhte sich der Quartalsumsatz um 8 Prozent auf 7,67 Mrd. Dollar. Aber auch bei den Impfstoffen und Generika konnte Novartis zulegen.
Prognose erhöhtWegen der "starken Performance" erhöhte Novartis die Prognose für das ganze Jahr 2010 leicht. Bei konstanten Wechselkursen erwartet der Konzern jetzt ein Umsatzwachstum "im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich", also von rund 5 bis 10 Prozent.
Analysten und Händler reagierten erfreut auf das Quartalsergebnis und die Prognoseerhöhung. Die Novartis-Aktie notierte den Grossteil des Handelstags im Plus. Im späten Handel gab der Aktienkurs allerdings nach und notierte bei Börsenschluss 1 Prozent tiefer auf 53.20 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) schloss 0,7 Prozent im Minus.

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SDA-ATS