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Der Frost im Frühling hat die diesjährige Aprikosenernte im Wallis halbiert. (Symbolbild)

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Die diesjährige Aprikosenernte im Wallis wird mit 4200 Tonnen nur die Hälfte eines normalen Jahres ausmachen. Schuld daran ist der Frost, der im Frühling den Bäumen zugesetzt hat.

Eine durchschnittliche Aprikosenernte im Wallis belaufe sich auf rund 8000 Tonnen, sagte Olivier Borgeat, Generalsekretär der Walliser Obst- und Gemüse Branchenorganisation, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte dabei einen Bericht von Radio Rhône FM.

Paradoxerweise hat die verringerte Aprikosenernte rund zwei Wochen früher begonnen, weil das warme Wetter im Juni die Früchte gut reifen liess. Die Ernte dauert noch bis Ende August. Trotz der geringen Menge würden die Preise nicht ansteigen, sagte Olivier Borgeat.

In der Schweiz werden pro Jahr rund 16'000 Tonnen Aprikosen gegessen, die Hälfte davon stammt jeweils aus dem Wallis. Auf die importierten Aprikosen werden Abgaben erhoben, um die Konkurrenz auf die einheimischen Aprikosen zu begrenzen. Dieses Jahr dürfte dennoch mehr importiert werden.

SDA-ATS