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Die Schweizer Zweierbobs Beat Hefti/Michael Kuonen und Rico Peter/Simon Friedli enttäuschen an der Zweierbob-WM in Königssee mit den Plätzen 15 und 16.

Mit Medaillen durfte im Wettbewerb mit dem kleinen Schlitten nicht gerechnet werden. Die riesigen Rückstande und die Rangierungen weit ausserhalb der Top 10 sind aber dennoch eine herbe Enttäuschung. Beide Schweizer Piloten konnten die vielversprechende Ausgangslage nach dem ersten Lauf am Samstag (beide waren zeitgleich 7.) nicht nutzen. Bereits im zweiten Durchgang fielen beide zurück, am Sonntag verloren sie dann weitere Plätze. In den Läufen 2 bis 4 resultierten nur noch Zeiten zwischen Rang 15 und 18.

Dank der Anschubkraft von Michael Kuonen, der normalerweise bei Clemens Bracher im Schlitten sitzt, konnte Hefti am Start durchaus mit den Besten mithalten. Es gelang dem 39-jährigen Appenzeller, der auf der anspruchsvollen Bahn in Oberbayern im Weltcup bereits zweimal gewonnen hatte, jedoch nicht, die guten Startzeiten ins Ziel zu bringen.

Rico Peter, der sich seit einigen Wochen mit starken Rückenschmerzen herumplagt, verlor hingegen bereits auf den ersten 50 Metern viel Zeit auf die Spitze und kam nie auf das nötige Tempo. Er war zwischen sechs und neun Hundertsteln langsamer als Hefti und sogar rund eineinhalb Zehntel auf den überragenden Francesco Friedrich. Am Sonntag schob Simon Friedli anstelle von Thomas Amrhein den Schlitten des 34-jährigen Aargauers an, die Zeiten blieben in etwa gleich. Im Vierer, mit dem er in diesem Winter im Weltcup schon dreimal auf dem Podest war, rechnet sich Peter am kommenden Wochenende deutlich bessere Chancen aus. Vor einem Jahr in Innsbruck hatte Peter mit dem grossen Schlitten Bronze gewonnen, wie Hefti mit seinem damaligen Anschieber Alex Baumann im Zweier.

Gegen Friedrich wäre aber auch in Topform kein Kraut gewachsen gewesen. Der 26-jährige Sachse schrieb mit seinem vierten WM-Titel in Serie Geschichte - und wie. Letztmals gelang dies dem legendären Italiener Eugenio Monti, der von 1957 bis 1962 sogar fünf Mal hintereinander gewann. Am Ende hatte er nach vier Laufbestzeiten unglaubliche 1,2 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Kanadier Justin Kripps. Der in Honolulu geborene australisch-kanadische Doppelbürger hielt etwas überraschend den zweiten Deutschen Johannes Lochner um fünf Hundertstelsekunden in Schach.

Der Lokalmatador aus Berchtesgaden hatte die Weltcuprennen vor drei Wochen auf seiner Heimbahn dominiert, war jedoch durch eine Grippe geschwächt. Bronze holte er jedoch mit 21 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Letten Oskars Kibermanis souverän.

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SDA-ATS