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US-Präsident Barack Obama hat in der Affäre um elf Personenschützer des Secret Service in Kolumbien eine "gründliche und rigorose" Aufklärung angekündigt. Die Beamten waren vom Amerikagipfel in Cartagena de Indias wegen schweren Fehlverhaltens abgezogen worden.

Sie sollen nach Medienberichten ein Trinkgelage veranstaltet und sich auch mit Prostituierten eingelassen haben. "Sollte sich herausstellen, dass sich die Anschuldigungen, die in der Presse erhoben wurden, bestätigen, dann bin ich natürlich verärgert", sagte Obama in Cartagena.

Die Männer und Frauen des Secret Service machten Tag für Tag einen ausserordentlich guten Job. "Sie arbeiten hart unter sehr stressigen Bedingungen." Allerdings erwarte er von ihnen nichts anderes als von anderen Regierungsangestellten.

"Wir repräsentieren die Vereinigten Staaten, und wenn wir in andere Länder reisen, dann erwarte ich von uns, dass wir die höchsten Standards einhalten...", betonte Obama, der sich bis Sonntag in Cartagena aufhielt. "Offensichtlich erfüllt das, was (in den Medien) berichtet wurde, diese Standards nicht."

Es wurden auch Untersuchungen gegen fünf Militärangehörige eingeleitet, weil sie eine Ausgangssperre missachtet und sich unangemessen verhalten haben sollen. Die ganze Einheit, die zum Schutz von Obama nach Cartagena de Indias geschickt worden war, wurde ausgewechselt.

SDA-ATS