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Nach dem Anschlag mit 14 Toten im kalifornischen San Bernardino hat US-Präsident Barack Obama der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und anderen gewaltbereiten Islamisten den Kampf angesagt. "Wir werden den IS zerstören", sagte Obama in einer Rede an die Nation.

Washington werde Extremisten in jedem beliebigen Land aufspüren und verfolgen. Die Bluttat in San Bernardino bezeichnete Obama am späten Sonntag in der vom Fernsehen übertragenen Ansprache als "Terrorakt". Das Täterpaar habe "Angriffswaffen, Munition und Rohrbomben gehortet", sei "den dunklen Weg der Radikalisierung gegangen" und einer "verdrehten Interpretation des Islams" gefolgt.

Zugleich forderte der US-Präsident erneut schärfere Waffengesetze. Ausserdem rief er US-Technologieunternehmen auf, den Kampf gegen Extremisten zu unterstützen. Der IS spreche "nicht im Namen des Islams", seine Anhänger seien "Gauner und Mörder", sagte Obama weiter. Muslime müssten sich dessen "extremistischer Ideologie widersetzen".

Zugleich versicherte Obama, dass sich die USA nicht in einen Bodenkrieg in Syrien oder im Irak hineinziehen lassen würden. In beiden Ländern bekämpft Washington den IS gemeinsam mit internationalen Partnern aus der Luft.

Wohl nicht Teil einer grösseren Terrorzelle

In San Bernardino bei Los Angeles hatte der 28-jährige Syed Farook, ein pakistanischstämmiger US-Bürger, zusammen mit seiner pakistanischen Ehefrau Tashfeen Malik am Mittwoch eine Weihnachtsfeier einer Sozialeinrichtung gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und verletzte 21 weitere, bevor es von der Polizei erschossen wurde.

Die 29-jährige Malik soll vorher der IS-Miliz auf Facebook die Treue geschworen haben, ihr Mann soll früher Kontakt zu islamistischen Extremisten gehabt haben. Der IS pries die beiden Attentäter als seine "Soldaten", doch sieht das Weisse Haus die Angreifer nicht als Teil einer grösseren "Terrorzelle".

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SDA-ATS