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Obama schliesst Scheitern der Nahost-Gespräche nicht aus

Washington - Rund eine Woche vor der nächsten Runde der Nahost-Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat US-Präsident Barack Obama ein Scheitern nicht ausgeschlossen. "Es gibt enorme Hürden. Das wird sehr schwer", sagte er am Freitag bei einer Medienkonferenz in Washington.
Allerdings gebe es auch viele Gründe für die Hoffnung, dass die Gespräche diesmal zum Frieden führen könnten. So seien beide Parteien voneinander abhängig, um ihre Ziele zu erreichen. "Aber das heisst nicht, dass es funktioniert", sagte Obama.
Der Präsident kündigte an, dass die US-Regierung sich auch bei einem Scheitern der Gespräche weiter für den Frieden in Nahost einsetze. Die USA habe ein grosses eigenen Interesse an langfristiger Stabilität und Sicherheit in der Region. Es würde ihr helfen, dort besser mit terroristischen Organisationen und dem Iran umzugehen.
US-Aussenministerin Hillary Clinton hatte in der vergangenen Woche eindringlich vor einem Scheitern der ersten direkten Nahost-Gespräche seit zwei Jahren gewarnt. Die laufenden Verhandlungen seien "vielleicht für eine sehr lange Zeit die letzte Chance", Frieden in der Region zu schaffen, hatte sie gesagt.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. und 15. September im Nahen Osten geplant. Daran sollen Clinton und der US-Sondergesandte George Mitchell teilnehmen.

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