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New York - Die Gefahr einer Spaltung des Sudans hat weltweit die Spitzenpolitiker mobilisiert, um einen neuen Bürgerkrieg im grössten Land Afrikas zu verhindern. Ban Ki Moon hatte am Rande der UNO-Vollversammlung zahlreiche Staats- und Regierungschefs wegen der Sudan-Krise zusammengerufen.
Gut 100 Tage vor der Abstimmung über eine Teilung des Landes machten politische Führer um US-Präsident Barack Obama und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag in New York klar, dass sie einen neuen Krieg in dem Jahrzehnte vom Bürgerkrieg erschütterten Land nicht dulden werden.
In einem 15 Punkte umfassenden Abschlussdokument legen sie sich nicht darauf fest, ob sie für oder gegen eine Loslösung des ölreichen Südens vom Norden des Landes sind. Der Wille der Wähler müsse aber respektiert werden, heisst es.
Anfang Januar sollen die Wähler im Südsudan entscheiden, ob sich der Landesteil löst. Der Norden des Landes ist arabisch, der Süden schwarzafrikanisch dominiert und zwar kaum erschlossen, dafür aber reich an Öl.
Khartum will Ergebnis respektieren"Das Schicksal Hunderttausender Menschen hängt in der Schwebe", sagte Obama, "gehen wir voran zum Frieden oder gibt es einen Rückfall ins Blutvergiessen?" In den letzten Jahren seien insbesondere in der Provinz Darfur zwei Millionen Menschen getötet worden. "Gewisses Verhalten ist nicht akzeptabel. Völkermord gehört dazu."
"Wir erwarten von allen Beteiligten den Willen zum Frieden", sagte Ban. "Ich rufe die Regierung des Sudans auf, sich am Friedensprozess zu beteiligen." Das sudanesische Volk könne keinen weiteren Konflikt ertragen.
Der sudanesische Vizepräsident Ali Osman Taha versicherte, dass die Regierung Frieden wolle. "Wir haben Frieden versprochen und wir werden keine Mühe scheuen, ihn zu sichern." Khartum werde den Ausgang des Referendums respektieren.

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SDA-ATS